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Wissenschaft und Forschung

Deutschland und Frankreich: Forschung für die Zukunft Europas :

Für Frankreich und Deutschland als wissensbasierte Volkswirtschaften sind Bildung, Forschung und Innovation besonders wichtig. Innovationen sind die treibende Kraft des Wohlstandes und der Lebensqualität.
Um gemeinsam wichtige Vorhaben voranzubringen, tauschen sich Deutschland und Frankreich zu den jeweiligen nationalen Forschungs- und Innovationsstrategien regelmäßig aus. Mit der bilateralen Zusammenarbeit leisten sie einen nachhaltigen Beitrag für ein zukunftsfähiges Europa. Sie sehen sich darüber hinaus als Treiber und Impulsgeber für einen exzellenzbasierten und international ausstrahlenden Europäischen Forschungsraum (EFR).

  • Forschung in globaler Verantwortung Deutschland und Frankreich spielen eine entscheidende Rolle bei der Ausgestaltung der Energiewende in Europa und der Erfüllung der Ziele des Pariser Klimaabkommens. Beide Länder stehen dabei vor der großen Herausforderung, ihr Energiesystem grundlegend umzubauen. Das Ziel einer verlässlichen und bezahlbaren Energieversorgung kann nur durch länderübergreifende Anstrengungen erreicht werden. Daher steht zum Beispiel die Energie-, Klima- und Nachhaltigkeitsforschung ebenso wie die gemeinsame Entwicklung neuer Materialien auf der gemeinsamen Forschungsagenda.
  • Forschung und Innovation für Europas Technologiesouveränität Die Sicherung der europäischen Technologiesouveränität ist ein geteiltes Ziel Deutschlands und Frankreichs. In strategischen Feldern wie der IT-Sicherheit, Mikroelektronik oder der Künstlichen Intelligenz werden die Expertise der Forschungs- und Innovationsakteure und der industriellen Partner beider Länder zusammengeführt. So können Forschungsnetzwerke aufgebaut und gemeinsame Positionen für die europäische Ebene entwickelt werden.
  • Forschung für innovative Gesellschaften und die zivile Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger In der zivilen Sicherheitsforschung bestehen seit Jahren erfolgreiche Kooperationen beider Länder. Die Erforschung und Entwicklung neuer IT-Sicherheitslösungen ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit beider Länder und auf europäischer Ebene ein strategisch wichtiges Feld. Deutschland und Frankreich wollen hier verstärkt zusammenarbeiten, auch um die europäische Souveränität bei zentralen Schlüsseltechnologien, bei der Fähigkeit zur Sicherheitsanalyse und bei der Entwicklung verlässlicher Software-intensiver Systeme sicherzustellen.

Wichtige Institutionen im Bereich Wissenschaft und Forschung:

1. Der Gay-Lussac-Humboldt-Preis ist ein 1981 vom französischen Präsidenten Valéry Giscard d’Estaing und seinem Amtskollegen Bundeskanzler Helmut Schmidt auf Empfehlung der deutschen und französischen Forschungsministerien geschaffener deutsch-französischer Wissenschaftspreis. Der Preis soll exzellente Forscher auszeichnen, die sich durch herausragende Beiträge in der Wissenschaft einen Namen gemacht haben und die für die Zusammenarbeit beider Länder stehen.

2. Von herausragender Bedeutung für die wissenschaftliche Zusammenarbeit beider Länder sind die seit 2002 regelmäßig stattfindenden Foren zur deutsch-französischen Forschungskooperation. Ziel der Foren ist es, sich auf hochrangiger Ebene über forschungs- und innovationspolitische Strategien abzustimmen. Nach den Foren in Paris (2002), Potsdam (2005), Paris (2008) und Berlin (2011) und Paris (2014) fand das letzte Forschungsforum am 19. Juni 2018 in Berlin statt. Dort entwickelten Expertengruppen und die Forschungsministerien beider Länder das gemeinsame Forschungsportfolio weiter und stellten neue Maßnahmen vor. Diese legen inhaltliche Schwerpunkte auf die Forschung zu Gesundheit, Energie, Klima und Nachhaltigkeit, sowie die zivile und IT-Sicherheit und Geistes- und Sozialwissenschaften. Auf europäischer Ebene liegt der Fokus der Zusammenarbeit auf der Klimaforschung und der Mikroelektronik sowie bei der Gestaltung des Europäischen Forschungsraumes. Das nächste Deutsch-Französische Forschungsforum ist für Herbst 2022 in Paris geplant. [Mehr Informationen: https://www.bmbf.de/bmbf/de/europa-und-die-welt/forschen-in-europa/zusammenarbeit-mit-europaeischen-laendern/frankreich/frankreich.html]

3. Deutsch-Französische Recherchezentren: Mehrere Recherchezentren forschen zu den deutsch-französischen Beziehungen. Einen Überblick finden sie hier.

4. Deutsch-französische Zusammenarbeit zwischen Kompetenznetzen und Pôles de Compétitivité

Sowohl Deutschland als auch Frankreich nutzen Cluster als Instrument ihrer Forschungs- und Innovationpolitik. Mit „go-cluster“ fördert das BMWi seit 2012 die leistungsstärksten Clusterorganisationen in Deutschland (https://www.clusterplattform.de)
In Frankreich werden mit dem Programm „Pôles de Compétitivité“ Exzellenzcluster gefördert (www.competitivite.gouv.fr).Beide Programme haben das Ziel der Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft gemeinsam. Da für den Erhalt und Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit auf einem globalen Markt internationale Kooperationen unerlässlich sind, konnten in den vergangenen Jahren zahlreiche Partnerschaften zwischen Kompetenznetzen und Pôles de Compétitivité etabliert werden.

Weitere Informationen: https://www.kooperation-international.de/laender/europa/frankreich/ (https://www.clusterplattform.de)

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