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Verleihung des Deutsch-Französischen Journalistenpreises - Großer Deutsch-Französischer Medienpreis 2022 (24. Juni 2022)

Der Krieg in der Ukraine, die Corona-Pandemie und die Klimakrise stellen die Menschen in Europa derzeit weiterhin vor große Herausforderungen. Diese betreffen Politik und Gesellschaft gleichermaßen, die Medien, Kunst und Kultur. Vor diesem Hintergrund ehrt der Deutsch-Französische Journalistenpreis (DFJP) Journalistinnen und Journalisten, die mit ihrer Berichterstattung erklären und aufklären, einschätzen und einordnen, die europäische oder internationale Dimension stets im Fokus. Der DFJP wird in den Kategorien Newsformate, Dokumentation, Investigation, Spezialpreis sowie Nachwuchspreis verliehen.

Darüber hinaus wird der "Große Deutsch-Französische Medienpreis 2022" an die französische Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy sowie den deutschen Künstler und Bildhauer Anselm Kiefer verliehen. Beide werden für ihre Leistungen zur Völkerverständigung und zum internationalen Kulturaustausch geehrt.

Die feierliche Verleihung der Preise findet auf Einladung der Präsidentin von France Télévisions, Delphine Ernotte Cunci, und des DFJP-Vorstandsvorsitzenden und Intendanten des Saarländischen Rundfunks, Martin Grasmück, am 06. Juli um 18 Uhr im französischen Außenministerium in Paris statt. Neben zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern aus Medien, Politik und Kultur werden weitere Ehrengäste aus dem Bereich der deutsch-französischen Zusammenarbeit erwartet.

Die Veranstaltung ist nicht öffentlich, wird aber per Livestream auf www.dfjp.eu übertragen.

Informationen zu den Medienpreisträgern:

Bénédicte Savoy, geb. am 22. Mai 1972 in Paris, gehört zu den international renommiertesten Kunsthistorikerinnen. Sie lebt in Berlin und Paris und wurde vom Time Magazine zu den hundert wichtigsten Persönlichkeiten der Welt gezählt. Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron beauftragte sie und den senegalesischen Wissenschaftler Felwine Sarr im Jahr 2018 mit einem Forschungsbericht zur Herkunft von Kunstschätzen aus den ehemaligen Kolonien. Auf dieser Basis wurden im vergangenen Jahr 26 Objekte, darunter monumentale Statuen aus dem Königspalast von Abomey, an die Republik Benin zurückgegeben. Ebenso hat Bénédicte Savoy die deutsche Debatte im Zuge der Eröffnung des Berliner Humboldt Forums wesentlich mitgeprägt. Inzwischen hat sich die Bundesregierung unter anderem mit Nigeria und Namibia ebenfalls über die Rückgabe bzw. Dauerleihgabe wichtiger Kunstwerke verständigt.

Anselm Kiefer, geb. am 08. März 1945 in Donaueschingen, gehört weltweit zu den wichtigsten Künstlern der Gegenwart. Von seinen ersten Bildern 1969 über seinen Auftritt bei der Kunst-Biennale in Venedig 1980 bis hin zu seiner jüngsten Ausstellung im Grand Palais Éphémère beeindruckt Kiefer immer wieder aufs Neue durch seine Vielseitigkeit und seine künstlerische Auseinandersetzung mit Geschichte, Religion, Philosophie und den großen Mythen der Menschheit. Wie kaum jemand sonst vermag er die Katastrophen des 20. Jahrhunderts und die großen Herausforderungen zur Bewahrung der Schöpfung in Bilder zu übersetzen. Durch die teilweise monumentalen Kunstwerke sorgt Kiefer seit Jahrzehnten immer wieder für große Aufmerksamkeit und begeistert das Publikum. Mehrere seiner Werke sind inzwischen im Pariser Panthéon ausgestellt. Die riesigen Vitrinen aus Glas und Stahl erinnern an die Opfer und das Blutvergießen des 1. Weltkrieges und wurden im November 2020 enthüllt.

Hinweise für Presse-Anfragen:
Akkreditierungen unter info@dfjp.eu
Für Interviews und Presseanfragen stehen Anselm Kiefer und Bénédicte Savoy vor Beginn der Zeremonie zur Verfügung. Einlass für Pressevertreter ist ab 17:15 Uhr.

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