Reform des Deutsch-Französischen Jugendwerks (26. Oktober 2004)

Nach mehr als 40 Jahren guter Arbeit wurde das DFJW durch eine von den beiden Jugendministern eingesetzte Expertengruppe sowie eine Arbeitsgruppe beider Parlamente evaluiert.

Unter Einbeziehung der Ergebnisse beider Untersuchungen hat eine anlässlich des deutsch-französischen Ministerrats am 13. Mai 2004 eingesetzte binationale Arbeitsgruppe Vorschläge zur Reform des DFJW erarbeitet. Diese konzentrieren sich auf die Aufgaben, die Gremien, das Generalsekretariat des Jugendwerks und auf Eckpunkte zur Reform des Personal- und Finanzstatuts.

Hierzu hat die Arbeitgruppe vorgeschlagen, dass sich die Aufgaben des DFJW insbesondere auf den Austausch und die Annäherung Jugendlicher, das interkulturelle Lernen, die Förderung der Sprachmotivation und Stärkung des Bürgerschaftlichen Engagements konzentrieren sollten, ein kleines Entscheidungsgremium und ein größeres beratendes Gremium mit Vertretern der Zivilgesellschaften gebildet wird, eine neue Gewichtung der Rolle der beiden Generalsekretäre und eine Überarbeitung des Personal- und Finanzstatuts vorgenommen werden soll.

Nach Billigung der Vorschläge durch den gemeinsamen Ministerrat wird die Arbeitsgruppe einen neuen Abkommenstext vorschlagen. Das neue Abkommen soll Mitte nächsten Jahres in Kraft treten.

(Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen, Jugend, französisches Ministerium für Jugend, Sport und Vereinswesen)

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