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Französischer Agrarminister Fesneau zu Gast bei Landwirtschaftsminister Özdemir in Berlin (19. Juli 2022)

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© BMEL/photothek/Heinl

Der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir, hat heute seinen Amtskollegen, den neuen französischen Minister für Landwirtschaft und Ernährungssouveränität Marc Fesneau, zu einem Antrittsbesuch empfangen. Im Mittelpunkt des Treffens in Berlin stand der gemeinsame Einsatz Deutschlands und Frankreichs für die Ziele des europäischen Green Deals, insbesondere vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine und der sich verschärfenden Folgen für die globale Ernährungssicherheit. Özdemir würdigte die deutsch-französischen Beziehungen und betonte, eine Fortsetzung der engen Zusammenarbeit sei die Voraussetzung, um die aktuellen Herausforderungen zu bewältigen.

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© BMEL/photothek/Heinl

Bundesminister Cem Özdemir: „Wir spüren in Europa gerade die volle Wucht der Klimakatastrophe: Hitzerekorde werden gebrochen, Waldbrände grassieren in vielen Ländern, Ernten fallen Dürren zum Opfer. Der Krieg in der Ukraine darf nicht dazu führen, dass wir unsere europäischen Strategien zur Bewältigung der Klimakrise und des Artensterbens zurückbauen. Wenn Böden, Wasser, Artenvielfalt und Klima nicht geschützt werden, ruft das noch heftigere Krisen hervor – und gefährdet erst recht die Versorgungssicherheit. Wir müssen jetzt dranbleiben und den Green Deal konsequent umzusetzen - im europäischen Schulterschluss.“

Özdemir betonte weiter: „Angesichts der Krisen, die sich überlagern, müssen wir uns mehr denn je für eine resiliente und krisenfeste Landwirtschaft einsetzen. Das wird nur gelingen, wenn wir künftig deutlich ressourcenschonender und im Einklang mit unseren natürlichen Lebensgrundlagen wirtschaften.“

Mit Blick auf die globale Ernährungssituation sagte Özdemir, es sei eine bessere Koordinierung von Maßnahmen zur Unterstützung der Ukraine notwendig. Die Exportfrage sei und bleibe das drängendste Anliegen der Ukraine. „Die Getreideausfuhren der Ukraine nehmen wieder Fahrt auf, vom Vorkriegsniveau sind sie allerdings noch weit entfernt. Wichtig sind alternative Exportrouten, um der Ukraine langfristig Zugang zum Weltmarkt zu sichern. Es geht um permanente Alternativen, nicht um temporäre. Wir sind uns einig, dass es daher umso wichtiger ist es, den EU-Aktionsplan für Solidaritätskorridore zügig und zielgerichtet umzusetzen. Gemeinsam wollen wir alles dafür tun, logistische, bürokratische und auch wirtschaftliche Probleme beim Getreideexport zu überwinden.“ Özdemir habe deshalb bei der EU-Kommission dafür geworben, die Ukraine durch eine internationale Konferenz der Agrar- und Verkehrsminister der am Export beteiligten Anrainerstaaten zu unterstützen. Dies sei ein ausdrücklicher Wunsch seines ukrainischen Amtskollegen, sagte Özdemir.

© Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

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