Frankreich mit 24 Filmen bei der Berlinale 2006 (8. Februar, 2006)

Mit einem breiten Spektrum unterschiedlichster Filme in allen Sektionen der 56. Internationalen Filmfestspiele Berlin (9.-19.2.2006) präsentiert Unifrance - Association pour la promotion du cinéma français à l’ètranger - das kreative Potenzial der französischen Filmindustrie.

Altmeister Claude Chabrol stellt im Wettbewerb seinen neuen Film L’ivresse du pouvoir mit Isabelle Huppert in der Hauptrolle vor. Außerdem im Wettbewerb: El custodio eine argentinisch-deutsch-französische Co-Produktion unter der Regie von Rodrigo Moreno und Romanzo Criminal von Michel Placido. Außer Konkurrenz läuft The science of sleep von Michel Gondry.

Im Panorama läuft neben Camping sauvage, Regie Christophe Ali und Nicolas Bonilauri, Les oiseaux du ciel von Eliane de la Tour und die prickelnde Komödie Quatre étoiles von Christian Vincent mit Isabelle Carré, José Garcia und François Cluzet in den Hauptrollen.

Im Internationalen Forum des jungen Films sind zu sehen: Au-de là de la haine von Olivier Meyrou, der den dramatischen Mord an einem Homosexuellen in Reims im Jahr 2002 nachzeichnet. Chantal Akerman betrachtet in Là-bas einen ganz „normalen“ Tag im heutigen Tel Aviv. De particulier à particulier von Brice Cauvin schildert die plötzliche, surreale Entfremdung eines Paares. Der algerisch-französische Film Barakat! Von Djamila Sarahoui zeigt das Schicksal zweier Frauen im heutigen Algerien. Des Weiteren laufen L’appel des arènes von Cheikh Ndiaye und Schuss! Von Nicolas Rey, ein Film über Schnee, Alpentäler und die Wirtschaft im 20. Jahrhundert. Beim Kinderfilmfest/14plus sind die französisch-arabische Co-Produktion Marock von Laila Marrakchi und der Kurzfilm 00h17 vertreten.

In der Reihe „Berlinale Special“ wird der im vergangenen Jahr verstorbene Produzent Humbert Balsan mit dem Dokumentarfilm Humbert Balsam, producteur, rebelle von Anne Andreu posthum geehrt und Francis Girod stellt seinen Film Un ami parfait in Anwesenheit der Hauptdarsteller Carole Bouquet und Antoine de Caunes vor.

Berlinale 2006: Programm und Reservierungen

Quelle: Pressemitteilung Media-Office/Unifrance

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