Erstes Blaesheim-Treffen: Deutsch-französisches Treffen bei Straßburg (Blaesheim, 31. Januar 2001)

Die Regierungen Deutschlands und Frankreich wollen ihre Politik in Zukunft noch enger abstimmen. Nach einem Treffen zwischen Bundeskanzler Schröder, Staatspräsident Chirac und Premierminister Jospin sowie den Außenministern beider Staaten am Abend des 31. Januar in Blaesheim bei Straßburg sagte der Bundeskanzler, informelle Treffen fänden in Zukunft alle sechs bis acht Wochen statt. Man könne es schaffen, dieses Europa zu einem Ort des dauerhaften Friedens und der Wohlfahrt zu machen. Was immer an Kleinigkeiten und Differenzen vorhanden sei - diese historische Aufgabe könnten Frankreich und Deutschland gemeinsam bewältigen, betonte Schröder.

Staatspräsident Chirac sagte nach dem Treffen, beide Regierungen hätten gleiche Visionen und gleiche Ziele. Man wolle gemeinsam eine Politik der Vertiefung Europas betreiben. Der deutsch-französische Motor funktioniere.

Bundeskanzler Schröder und Premierminister Jospin einigten sich zudem auf eine Wiederaufnahme von Nukleartransporten in beide Länder.

Quelle: www.bundesregierung.de

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