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Enge Kooperation beim KulturPass vereinbart (25. November 2022)

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Kooperation besiegelt: Kulturstaatsministerin Roth mit ihrer Amtskollegin Abdul-Malak im Kanzleramt Foto: BKM / Florian Gärtner

Deutschland und Frankreich wollen bei der Umsetzung des „KulturPasses“ eng zusammenarbeiten. Das haben Kulturstaatsministerin Roth und ihre französische Amtskollegin Abdul-Malak beim Besuch der französischen Kulturministerin in der deutschen Hauptstadt beschlossen.

Der „KulturPass“ stand im Fokus des heutigen Treffens mit Kulturministerin Rima Abdul-Malak am 24. November 2022 in Berlin. Die Ampelkoalition möchte den Pass im kommenden Jahr in Deutschland einführen. Dabei geht es um ein Guthaben von 200 Euro, das alle 18-Jährigen per App erhalten sollen. Diesen virtuellen „Freifahrtschein“ können sie dann für eine Vielzahl von Kulturangeboten in ihrer Region nutzen.

Das Modell für den deutschen „KulturPass“ stammt aus Frankreich, das bereits sehr positive Erfahrungen mit dem Förderinstrument gemacht hat. Bei der Entwicklung der deutschen Version wollen beide Länder eng zusammenarbeiten, wie Kulturstaatsministerin Claudia Roth und ihre französische Amtskollegin Abdul-Malak jetzt vereinbart haben. Sie unterzeichneten dafür im Bundeskanzleramt eine gemeinsame Erklärung.

Symbol für deutsch-französische Freundschaft

„Ich bin sehr glücklich, dass wir heute unsere Zusammenarbeit beim Pass Culture auch schriftlich fixieren können“, sagte Claudia Roth bei der Unterzeichnung. „Bei der Umsetzung dieses ambitionierten Koalitionsvorhabens können wir auf die umfangreichen Praxiserfahrungen unserer französischen Partner zurückgreifen.“ Dies sei ein schöner Beleg für die lebendigen und engen kulturellen Beziehungen mit unserem wichtigsten Partner Frankreich, erklärte die Kulturstaatsministerin und dankte ihrer Amtskollegin für die offene und enge Zusammenarbeit.

Mit der Einführung des KulturPasses in Deutschland möchte die Bundesregierung jungen Menschen den Zugang zu Kunst und Kultur erleichtern. Zugleich soll damit die Kulturbranche gestärkt werden, die infolge der Pandemie noch immer sehr zu kämpfen hat. In der Pilotphase richtet sich das Projekt an alle Jugendlichen, die im nächsten Jahr 18 Jahre alt werden. 100 Millionen Euro stellt der Bund dafür aus dem Etat der Staatsministerin für Kultur und Medien zur Verfügung.

(c) Gouvernement fédéral

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