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Die europäische Zukunft beginnt heute (18.06.2019)

Mehr als ein Kampfflugzeug

Bei der weltgrößten Luftfahrtmesse in Le Bourget in der Nähe der französischen Hauptstadt unterschrieben die drei Ministerinnen im Beisein des französischen Präsidenten Emmanuel Macron den Vertrag. Bis zu acht Milliarden Euro sollen in die gemeinsame Entwicklung investiert werden. Deutschland, Frankreich und Spanien schließen sich damit noch enger zusammen. Das Luftkampfsystem soll von 2040 an einsatzfähig sein. Es handelt sich bei FCAS nicht lediglich um ein Kampfflugzeug, sondern um einen Systemverbund. Bei diesem „System of Systems“ werden bemannte Kampfflugzeuge und unbemannte Flugkörper („remote carriers“) in einem Verbund integriert werden. Darüber hinaus könnten Schiffe der Marine und Landfahrzeuge mit in den Verbund eingeschlossen werden. Luftwaffe, Marine und Heer könnten so eng zusammen agieren. Die Technologie ermöglicht heute, dass eine große Datenmenge mit hoher Geschwindigkeit innerhalb des FCAS über eine „Cloud“ ausgetauscht werden kann. Dies eröffnet unter anderem die Möglichkeit, Sensordaten unterschiedlicher Waffensysteme zusammenzuführen.

Ein großer Schritt

Es sei „ein großer Tag für die europäische Verteidigungsunion“, resümierte von der Leyen nach der Enthüllung eines ersten Modells des neuen Kampffliegers. Auch für die Modernisierung in der Bundeswehr sei das Vorhaben wichtig. Unterzeichnet wurde ein Rahmenabkommen („Framework Agreement“), in dem Projektorganisation und Managementstrukturen festgelegt werden. Daneben gibt es ein sogenanntes erstes Durchführungsabkommen, mit dem Deutschland den Arbeiten an einer bis Ende 2020 geplanten Konzeptstudie beitritt. Von der Leyen sprach auch von einem großen Schritt für die deutsch-französische Zusammenarbeit. Die europäische Verteidigungsunion nimmt so weiter Konturen an.

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