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Deutsch-Französischer Integrationsrat (DFIR)

Die gelungene Integration in unsere Gesellschaften ist von grundlegender Bedeutung für Deutschland, für Frankreich und für die Zukunft der Europäischen Union. Wir stehen vor ähnlichen Herausforderungen: Wir wollen Chancengleichheit für alle gewährleisten, gegen Radikalisierung vorgehen, Ausgrenzung und Diskriminierung bekämpfen, Menschen mit gesetzlichem Schutzstatus oder Geflüchtete und alle, die die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen, integrieren.

2016 legten die damalige saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer und der damalige französische Minister für auswärtige Angelegenheiten und internationale Entwicklung Jean-Marc Ayrault beim Deutsch-Französischen Ministerrat aufgrund der Migrationskrise ihren Bericht zur Förderung der Integration in den Gesellschaften der beiden Länder vor. Dieser Bericht beinhaltete eine vergleichende Analyse der Integration in Deutschland und Frankreich und konkrete Vorschläge für die bilaterale Zusammenarbeit.

Der Anregung des Berichts folgend, wurde für eine befristete Dauer von drei Jahren ein Deutsch-Französischer Integrationsrat (DFIR) geschaffen. Die erste Sitzung mit den vier Ko-Vorsitzenden des DFIR, den beiden Innenministern Thomas de Maizière und Gérard Collomb sowie den beiden Beauftragten für die deutsch-französische Zusammenarbeit Michael Roth und Nathalie Loiseau, fand am 13. Juli 2017 am Rande des Deutsch-Französischen Ministerrats statt. Bei diesem ersten Treffen verständigten sie sich über die Zusammensetzung des Rats und die Themen, mit denen sich Frankreich und Deutschland befassen möchten.

Zwischen 2017 und Anfang 2021 ermöglichte der DFIR im Rahmen von zweimal jährlich durchgeführten themenbezogenen Workshops einen Austausch zwischen deutschen und französischen Akteuren über Sichtweisen und Erfolgsmethoden beim Thema Integration. Er hatte folgende Schwerpunkte:

  • Spracherwerb und die Vermittlung von demokratischen Werten zur Stärkung des Zusammenhalts in unseren Gesellschaften;
  • Förderung der Integration durch Information und Orientierung der Migranten;
  • Chancengleichheit und Bildung;
  • Förderung des bürgerschaftlichen Engagements und des sozialen Zusammenhalts;
  • Integration in den Arbeitsmarkt;
  • Aufnahme von Migranten, auch im Hinblick auf kurz-, mittel- und langfristige Unterbringung;
  • Kampf gegen Diskriminierung, Radikalisierungsprävention, Förderung des bürgerschaftlichen Engagements und des sozialen Zusammenhalts.

Auf der Plenarsitzung am 10. Februar 2021 wurden die Arbeiten des Deutsch-Französischen Integrationsrats abgeschlossen. Die Integrationsfragen bleiben dennoch aktuell, dringlich und wichtig und sind ein Grund, den Dialog mit der Zivilgesellschaft in unseren Ländern fortzuführen. Als Reaktion auf dieses Bedürfnis formulierte der Deutsch-Französische Ministerrat am 31. Mai 2021 den Wunsch nach einem Deutsch-Französischen Integrationsforum, das einmal jährlich tagt und eine Fortsetzung der Arbeit des DFIR in einer inklusiveren, flexibleren und umfassenderen Perspektive ermöglicht.

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