Der Bevollmächtigte für die deutsch-französischen kulturellen Beziehungen

Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher übernahm im Mai 2018 das Amt des Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit von seinem Vorgänger Olaf Scholz. Tschentscher ist damit noch bis Ende 2018 Ansprechpartner für Frankreich im Kultur- und Bildungsbereich und vertritt die Bundesrepublik in den Angelegenheiten, die der ausschließlichen Gesetzgebung der 16 deutschen Länder unterliegen.

„Vor 55 Jahren wurde die deutsch-französische Partnerschaft mit dem Élysée-Vertrag begründet, die seither eine tragende Säule europäischen Integration ist. Als Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland möchte ich den deutsch-französischen Dialog auf kultureller und bildungspolitischer Ebene fortführen und vertiefen“, sagte Tschentscher im Rahmen seiner Amtsübernahme.
Tschentscher ist als Bevollmächtigter protokollarisch einem Bundesminister gleichgestellt. Er vertritt die deutschen Länder vor allem in den Bereichen Bildung, Medien und Kultur. Damit hat die französische Regierung einen Ansprechpartner statt zahlreicher einzelner Minister der Länder. Zudem koordiniert der Bevollmächtigte die Länderauffassungen mit den außenpolitischen Belangen des Bundes im Bereich der kulturellen auswärtigen Beziehungen zu Frankreich.
Vor dem Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg hatte Annegret Kramp-Karrenbauer, die Ministerpräsidentin des Saarlandes, das Amt der Bevollmächtigten inne. Am 11. Dezember 2014 haben die Regierungschefinnen und -chefs der Länder der Bundesregierung vorgeschlagen, den damaligen Ersten Bürgermeister Scholz zum deutsch-französischen Bevollmächtigten zu bestellen.

Weitere Informationen finden Sie hier:
http://www.hamburg.de/kulturbevollm...

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