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Bürgerfonds erhält Budgetverdopplung (22. Juni 2022)

Über 800 Projekte zwischen Bürger*innen aus Deutschland und Frankreich hat der Bürgerfonds seit seinem Start im April 2020 gefördert: ein Erfolg, der die Erwartungen bei Weitem übertrifft.

Nun wurde das Jahresbudget des Bürgerfonds von 2,4 Millionen auf 5 Millionen Euro mehr als verdoppelt, damit das Förderinstrument auch weiterhin die große Nachfrage aus den Zivilgesellschaften beider Länder befriedigen und neue Akteur*innen für deutsch-französisches Engagement gewinnen kann.

Finanziert wird der Bürgerfonds zu gleichen Teilen von beiden Regierungen: vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und vom französischen Bildungsministerium.

Die Idee aus dem Aachener Vertrag hat sich bewährt

Der Deutsch-Französische Bürgerfonds war 2019 mit dem Vertrag von Aachen beschlossen worden, um „beide Völker einander noch näher zu bringen“. Im April 2020 startete die dreijährige Pilotphase, während der er vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DJFW) umgesetzt wird.

Mit dem Beschluss des deutschen Haushaltsgesetzes 2022 tritt die Budgeterhöhung auf 5 Millionen Euro in Kraft, die auf französischer Seite bereits bestätigt war.

Benjamin Kurc, Leiter des Deutsch-Französischen Bürgerfonds:

„Wir freuen uns sehr über diese Budgeterhöhung, die zeigt: Der Bürgerfonds hat seine Relevanz unter Beweis gestellt und setzt die im Aachener Vertrag festgelegten Aufgaben erfolgreich um: Er bringt die Zivilgesellschaften beider Länder einander näher und erfüllt einen echten Bedarf bei Vereinen oder Städtepartnerschaften, deren Austausch wir mit den zusätzlichen Mitteln noch besser unterstützen können. Jedes geförderte Projekt ist ein Stück gelebtes Europa.“

Tobias Bütow und Anne Tallineau, Generalsekretär*in des Deutsch-Französischen Jugendwerks:

„Europa braucht engagierte Bürger*innen – und die wiederum brauchen politische Unterstützung und finanzielle Unterstützung. Dass beide Regierungen nun die Mittel für bürgerschaftliches grenzüberschreitendes Engagement erhöhen, ist starker Rückenwind für die Zivilgesellschaft in Deutschland und Frankreich.“

Lisa Paus, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:

„Die deutsch-französische Zusammenarbeit zeigt seit Jahrzehnten, wie aus früheren Feinden gute und enge Freunde werden können. Das ist gerade in diesen Zeiten ein Zeichen der Hoffnung. Eine ganz zentrale Rolle spielen dabei Projekte wie der Bürgerfonds: Er unterstützt Bürgerinitiativen, Städtepartnerschaften, den Dialog und das Miteinander in beiden Ländern. Der Deutsch-Französische Bürgerfonds setzt dort an, wo Menschen sich begegnen und trägt dazu bei, den Zusammenhalt unserer Gesellschaft auch über Grenzen und Generationen hinweg zu festigen.“

Das französische Bildungsministerium ist überzeugt: Je mehr Projekte es zwischen den Zivilgesellschaften beider Länder gibt, desto konkreter werden Demokratie und Frieden in Europa gestärkt.

Administrative und psychologische Hürden abbauen

„Der Bürgerfonds wächst, damit die deutsche und französische Zivilgesellschaft enger zusammenwachsen kann“, erklärt Benjamin Kurc, Leiter des Deutsch-Französischen Bürgerfonds.

„Unser Förderkonzept bleibt aber niedrigschwellig: Insbesondere ehrenamtlich Engagierte stärken die bürgerschaftlichen Beziehungen zwischen unseren Ländern – diesen Menschen machen wir die Antragsstellung so einfach wie möglich. Außerdem möchten wir Hürden abbauen und neue Akteur*innen ermutigen, grenzüberschreitende Projekte zu organisieren.“

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