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Aktuelles

26 Januar
2022

Erklärung der Beraterinnen und Berater der Staats- und Regierungschefs des N4-Formats (26. Januar 2022)

Die Beraterinnen und Berater der Staats- und Regierungschefs des N4-Formats sind unter Beteiligung von Vertreterinnen und Vertretern der Außenministerien am 26. Januar 2022 in Paris zusammengekommen.

Sie bekräftigen, dass die Minsker Vereinbarungen die Grundlage der Arbeit des Normandie-Formats bilden und setzen sich dafür ein, derzeitige Meinungsverschiedenheiten mit Blick auf das weitere Vorgehen zu verringern.

Sie unterstützen die bedingungslose Einhaltung des Waffenstillstands sowie die uneingeschränkte Befolgung der Maßnahmen zur Stärkung des Waffenstillstands vom 22. Juli 2020, unabhängig von Differenzen bezüglich anderer Fragen im Zusammenhang mit der Umsetzung der Minsker Vereinbarungen.

Sie erörterten, wie wichtig es ist, dass die Trilaterale Kontaktgruppe und ihre Arbeitsgruppen verstärkt darauf hinarbeiten, dass bei der Umsetzung der Minsker Vereinbarungen zügig Fortschritte erzielt werden.

Sie kamen überein, in zwei Wochen in Berlin erneut zusammenzukommen.

25 Januar
2022

Frankreichs Präsident Macron zu Besuch in Berlin: Hand in Hand für ein starkes Europa (25. Januar 2022)

Der Besuch des französischen Staatspräsidenten im Bundeskanzleramt sei „ein Zeichen für die enge Freundschaft unserer Länder und die enge Abstimmung in allen wichtigen Fragen zwischen Frankreich und Deutschland“. Das sagte Bundeskanzler Olaf Scholz vor dem Gespräch mit Emmanuel Macron am Dienstag in Berlin.

EU-Ratspräsidentschaft und G7-Vorsitz
Während Frankreich seit Jahresbeginn die EU-Ratspräsidentschaft innehat, begann zeitgleich der deutsche G7-Vorsitz. „Es ist gut, wenn wir diese beiden Aufgaben zusammenführen und unsere Themen gemeinsam voranbringen können“, so Scholz.

Starkes und souveränes Europa schaffen
Im Anschluss kam der Bundeskanzler auf wichtige Anliegen zu sprechen, die beide Länder teilten. Dazu gehörten ein starkes und souveränes Europa sowie eine gerechte internationale Ordnung, aber auch das Eintreten für den Klimaschutz und wirtschaftlichen Aufschwung. In der Außenpolitik gehe es darum, eine stärkere Handlungsfähigkeit zu erlangen.

Darüber hinaus gehe es weiterhin auch darum, die Corona-Pandemie zu bekämpfen und die globale Gesundheit zu stärken, sagte Scholz. Er bekräftigte: „Deutschland und Frankreich werden in diesen Fragen Hand in Hand arbeiten und dafür werden wir unsere beiden Vorsitze nutzen.“

Ukraine/Russland: „Eindeutige Schritte“ zur Deeskalation nötig
Gemeinsame Vorstellungen über Rechtsstaatlichkeit und Demokratie seien ein verbindendes Element in Europa, so der Kanzler weiter. Gemeinsames Agieren sei auch gefragt mit Blick auf die aktuelle „sehr schwierige Lage entlang der ukrainisch-russischen Grenze.“ Viele russische Truppen seien dort stationiert, was es nötig mache, alles zu einer Deeskalation der Situation beizutragen. Man erwarte auch von Russland deshalb „eindeutige Schritte“ in diese Richtung, machte Bundeskanzler Scholz klar.
Es bestehe Einigkeit, dass eine militärische Aggression schwerwiegende Konsequenzen hätte. Scholz begrüßte die Zusammenarbeit in unterschiedlichen Formaten, etwa im Rahmen der EU, von Nato und OSZE und im Normandie-Format. Der Bundeskanzler resümierte: „Gut ist, dass gesprochen wird.“

21 Januar
2022

Gelebte Freundschaft (21. Januar 2022)

Deutschland und Frankreich stehen heute in Europa eng zusammen. Doch die Freundschaft zwischen den beiden Nachbarländern war nach dem Zweiten Weltkrieg keine Selbstverständlichkeit. Lest hier, wie es zum Elysée-Vertrag 1963 kam und wie daraus der Deutsch-Französische Tag am 22. Januar entstand.

Wie entwickelte sich die deutsch-französische Freundschaft?

In den 1950er-Jahren rückten Deutschland und Frankreich immer enger zusammen. Als der damalige französische Präsident Charles de Gaulle den deutschen Bundeskanzler Konrad Adenauer im Jahr 1958 in sein privates Landhaus einlud, galt dies aber noch als historische Geste. 1962 folgte eine öffentliche Versöhnungsmesse in der Kathedrale von Reims. Am 22. Januar 1963 unterzeichneten schließlich der französische Präsident und der deutsche Kanzler den Elysée-Vertrag, mit dem die Nachbarländer ihre Versöhnung offiziell besiegelten. Am 22. Januar 2019 unterschrieben Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel den Vertrag von Aachen, der für die Weiterentwicklung der engen Zusammenarbeit steht.

Wie eng ist die Zusammenarbeit heute?

Vidéo : Deutschland und Frankreich – eine Freundschaft seit über 60 Jahren #ViveLaFreundschaft

Frankreich ist für Deutschland einer der wichtigsten Partner in Europa: Nach der Bildung der neuen Bundesregierung im Dezember 2021 führte die erste Auslandsreise sowohl Bundeskanzler Olaf Scholz als auch Außenministerin Annalena Baerbock zunächst nach Paris. Im Jahr 2022 übernehmen beide Regierungen weltweit bWie eng ist die Zusammenarbeit heute?esondere Verantwortung: Während Frankreich im ersten Halbjahr die EU-Ratspräsidentschaft innehat, steht Deutschland für ein Jahr an der Spitze der G7. Der Staatengruppe sieben führender demokratischer Wirtschaftsmächte gehört auch Frankreich an.

Wie entstand der Deutsch-Französische Tag?

Anlässlich des 40. Jahrestags des Elysée-Vertrags riefen der damalige französische Präsident Jacques Chirac und der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder im Jahr 2003 den Deutsch-Französischen Tag ins Leben. Das jährliche Ereignis soll an die besondere deutsch-französische Freundschaft erinnern und vor allem Jugendlichen beider Länder das jeweilige Nachbarland und dessen Kultur näherbringen. Für viele Schulen ist der Tag Anlass, sich mit der deutsch-französischen Geschichte auseinanderzusetzen und die Partnerschaft mit Leben zu füllen. Der Jahrestag soll zudem dafür werben, die deutsche oder französische Sprache zu lernen.

© www.deutschland.de

21 Januar
2022

Austauschprogramme: „Sehr bereichernde Erfahrungen“ (21. Januar 2022)

Der deutsch-französische Motor gilt als fundamental für die Entwicklung Europas. Doch die politische oder wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich kann nur funktionieren, wenn die Menschen die Freundschaft zwischen den beiden Nachbarländern leben. Dazu sollen auch Austauschprogramme – etwa die Angebote des Deutsch-Französischen Jugendwerks – beitragen. Hier erzählen euch drei junge Menschen, wieso ihnen das jeweilige Nachbarland am Herzen liegt und wie wichtig Austauschprogramme für sie waren.

Lucie Caroulle (26) arbeitet als Sprachanimateurin, interkulturelle Animateurin und Musikerin in Leipzig. Für sie beginnt die deutsch-französische Freundschaft damit, die jeweilige Sprache zu lernen:

„In der Schule habe ich an mehreren Austauschen teilgenommen und mich immer darüber gefreut, Sprachen zu lernen und kulturelle Besonderheiten kennenzulernen. Jetzt lebe ich schon seit vier Jahren in Deutschland und bin immer noch begeistert, wenn ich selbst regionale Wörter sowie Sitten und Gebräuche entdecke, aber genauso, wenn ich meinen deutschen Freundinnen und Freunden welche beibringe. Ich glaube, dass interkulturelle Jugendaustauschprogramme eine große Rolle für die Zukunft Europas spielen. Sobald jemand eine Sprache lernt, sorgt das für mehr Toleranz und gegenseitiges Verständnis. Aus der Neugier für andere Länder und deren Kulturen und Sprachen entwickeln sich oft Freundschaften.

Das Konzept der deutsch-französischen Freundschaft habe ich eher spät entdeckt. Austauschprogramme waren für mich Teil der Schullaufbahn und nichts, was nachhaltige Auswirkungen auf mein Leben hatte. Das kam erst später. Heute merke ich, dass meine Beziehungen mit Menschen, deren Sprache und Kultur ich kennengelernt habe und die sich auch ein bisschen für meine kulturellen Hintergründe interessieren, viel stärker sind als andere. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass es weiter Projekte gibt, um die Menschen einander näherzubringen.“

Erwan Laurent (18) studiert Sozial– und Politikwissenschaft am deutsch-französischen Campus der Universität Sciences Po Paris in Nancy. Sein Interesse für Deutschland ist in seiner Familiengeschichte verwurzelt:

„Meine Großeltern väterlicherseits haben sehr viel für die deutsch-französische Freundschaft getan. Sie waren sehr engagiert und haben enge Beziehungen zu westdeutschen Freunden aufgebaut. Ich hatte das Gefühl, dass es dadurch auch meine Verantwortung war, mich für diese Freundschaft einzusetzen. Deshalb wollte ich mit 17 Jahren Juniorbotschafter des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) werden. Mein Engagement für das DFJW hat mir eine solche Begeisterung für das Deutsch-Französische gegeben, dass ich mich schließlich sogar für einen deutsch-französischen Studiengang entschieden habe.

Austauschprogramme sind wichtig für das deutsch-französische Verhältnis, aber auch für Europa, weil sie den Jugendlichen ermöglichen, das europäische Motto ‚In Vielfalt geeint‘ auch ganz praktisch zu leben: Sie entdecken eine andere Kultur und lernen, den anderen in seiner Vielfalt zu respektieren. Das ist auch der Grund, warum es trotz Corona so wesentlich ist, diesen Austausch fortzusetzen. Sonst besteht die Gefahr, dass man sich in sich selbst zurückzieht und beginnt, vor dem Unbekannten Angst zu haben, anstatt zu versuchen, den anderen besser zu verstehen.“

Simone Ahrweiler (29) ist Referentin bei der Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn. Ihre bis heute anhaltende Liebe zu Frankreich begann in der Schule:

„Ich habe ganz klassisch Französisch in der Schule gelernt und reiste früh durch Schüleraustauschprogramme nach Paris und Laval im Pays de la Loire. Das waren für mich als Jugendliche sehr bereichernde Erfahrungen. Beim ersten Austausch konnte ich kaum mehr als ein paar Sätze auf Französisch sagen. Mit meiner Austauschschülerin, die ebenso wenig Deutsch sprach, habe ich mich dann ‚mit Händen und Füßen‘ verständigt. Letztlich ist daraus eine Freundschaft entstanden, die bis heute besteht. Die Erfahrung, einander trotz Sprachbarriere zu verstehen und über kulturelle Unterschiede hinweg Gemeinsamkeiten zu entdecken, hat meine Liebe zur französischen Sprache und Kultur damals sehr bestärkt.

Für den Bachelor ‚Deutsch-Französische Studien‘ kehrte ich für ein ganzes Jahr nach Paris zurück. Eine weitere Perspektive auf das (Zusammen-)Leben in beiden Ländern, Interkulturalität und aktuelle gesellschaftspolitische Entwicklungen bekam ich während meines Masterstudiums ‚Deutsch-Französische Journalistik‘ in Freiburg und Straßburg. So konnte ich mehrere Jahre in Frankreich leben, obwohl ich dort keine Familie habe. Mittlerweile lebe ich wieder in Deutschland, fühle mich den Menschen und der Kultur in Frankreich aber stets sehr verbunden.“

© www.deutschland.de

20 Januar
2022

Außenminister Antony Blinken zu Gast in Berlin: Enge transatlantische Abstimmung (20. Januar 2022)

Nach der Reise nach Kiew und Moskau: Gemeinsame Bestandsaufnahme

Außenministerin Annalena Baerbock traf heute zunächst den französischen Außenminister Jean-Yves Le Drian, den stellvertretenden Außenministers des Vereinigten Königreichs James Cleverly, und den Außenministers der Vereinigten Staaten von Amerika Antony Blinken. Schwerpunkt des Gesprächs war die Lage an der Grenze zur Ukraine und Russland.

Außenminister Blinken ist heute von einer Reise nach Kiew zurückgekehrt, wo Außenministerin Baerbock am Montag war. Zudem steht am Freitag ein Gespräch von Außenminister Blinken mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow in Genf an. Mit ihm sprach Außenministerin Baerbock am Dienstag. Nach der zurückgelegten Wegstrecke mit Beratungen im NATO-Russland-Rat, in der OSZE, der EU und auf bilateraler Ebene, diente das heutige Treffen mit Partnern und Freunden zu einer Bestandsaufnahme – und dazu, über nächste Schritte zu diskutieren und unsere Position hierzu zu bestimmen.

Außenministerin Baerbock bekräftigte im Anschluss:

„Wir sind uns einig: Der einzige Weg aus der Krise ist ein politischer, er führt über Dialog. Unsere Bereitschaft dazu haben wir durch die Gespräche der letzten Tage und Woche auf allen Ebenen und in allen Formaten mehr als deutlich gemacht.

Leider spricht das russische Verhalten weiter eine andere Sprache: Die besorgniserregenden Aktivitäten nehmen weiter zu.“

Der Stand der diplomatischen Bemühungen um die Wiederherstellung des JCPoA mit Iran war ebenfalls Gegenstand des Gesprächs. Außenministerin Baerbock betonte:

„Auch bei diesem Thema ziehen wir an einem Strang. Leider müssen wir feststellen, dass bei den laufenden Verhandlungen in Wien Kernfragen im Nuklearbereich sowie mit Blick auf die Aufhebung von Sanktionen weiter ungelöst sind. Das Zeitfenster für eine Lösung schließt sich immer weiter.“

Deutsch-Amerikanische Freundschaft: Außenminister Blinken zu Gast im Auswärtigen Amt

Im Anschluss traf Außenministerin Baerbock ihren amerikanischen Amtskollegen Antony Blinken zu einem bilateralen Gespräch. Im Mittelpunkt standen auch hier die aktuellen internationalen Themen . Beide knüpften zudem an ihr Gespräch in Washington Anfang Januar an und besprachen, wie die engen bilateralen Beziehungen weiter vertieft werden können.

Außenministerin Baerbock unterstrich:

„Die Abstimmung unter- und miteinander könnte nicht intensiver sein – und genau dies hatten wir ja u.a. bei unserem letzten persönlichen Treffen in Washington, D.C. Anfang des Monats vereinbart.“

19 Januar
2022

Deutsch-Französischer Journalistenpreis 2022 (18. Januar 2022)

Das neue Jahr startet wie das alte zu Ende gegangen ist: Die Corona-Pandemie bleibt das Thema Nr.1. Hinzu kommen die vielen nationalen, europäischen und internationalen Krisen, die nur durch mehr internationale Zusammenarbeit gelöst werden können.
Auch Journalistinnen und Journalisten standen bei ihrer Arbeit in den vergangenen Jahren weiter vor großen Herausforderungen. Angriffe auf Medienvertreterinnen und -vertreter; Verleumdungen und weitere Maßnahmen zur Einschränkung der Rechte von Journalistinnen und Journalisten bedrohen und gefährden weltweit die Demokratie.

Der Deutsch-Französische Journalistenpreis (DFJP) startet am 18. Januar seine Ausschreibung für den Wettbewerb 2022.

„Insbesondere auch vor diesem Hintergrund ist der DFJP ein wichtiges europäisches Schaufenster für herausragende journalistische Leistungen und zugleich eine wichtige Plattform, die Meinungsaustausch, Qualitätsjournalismus, ein besseres Verständnis zwischen Deutschland und Frankreich fördert und gegen Fake News kämpft“, sagte der Vorstandsvorsitzende des DFJP und Intendant des Saarländischen Rundfunks, Martin Grasmück.

Für den Deutsch-Französischen Journalistenpreis 2022 können Einzelbeiträge, Serien und Dossiers in den Kategorien Nachrichten/News-Formate, Dokumentation und Investigation eingereicht werden. Hinzu kommt die Kategorie „Spezialpreis der Jury“, die besondere Projekte und Leistungen berücksichtigt, die von den anderen Preiskategorien nur unzureichend erfasst werden.

Der Deutsch-Französische Journalistenpreis versucht darüber hinaus, mit der aktuellen Ausschreibung den crossmedialen Veränderungen in der Medienlandschaft Rechnung zu tragen. Dies bedeutet: In allen Kategorien können sich verschiedenste Formate bewerben, vom Video, über den Zeitungsartikel, Foto-Storys, Podcasts bis hin zu Social-Media-Beiträgen oder einer Twitter-Strecke zu einem bestimmten Thema oder Ereignis. Die crossmediale Jury setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern deutsch- und französischsprachiger Medien zusammen und umfasst alle Ausspielwege und Veröffentlichungsformen.

Das Themenspektrum des Preises ist wie immer weit gefasst. Es erstreckt sich von der Alltagswelt der Menschen bis hin zur politischen Analyse, Reportage, zum Essay und zur Glosse über große und bedeutende Ereignisse des vergangenen Jahres oder zu wichtigen Fragen der Zeit aus deutscher, französischer oder aber europäischer Sicht – kritisch, aber auch einfühlsam und manchmal humorvoll oder satirisch.

Die Ausschreibung für den Wettbewerb 2022 läuft bis zum 01. März. Die eingereichten Beiträge müssen vor diesem Datum erstmals veröffentlicht worden sein. Die Anmeldung erfolgt online auf der Internetseite www.dfjp.eu. Auch Dritte (Userinnen und User, Leserinnen und Leser sowie Hörerinnen und Hörer) können aus ihrer Sicht preiswürdige Arbeiten vorschlagen bzw. für eine Teilnahme empfehlen. Die Redaktion des DFJP wird in diesem Fall Kontakt zu den Autorinnen und Autoren aufnehmen.

Die Preisverleihung 2022 findet, sofern die Pandemielage und die Hygienemaßnahmen es erlauben, kurz vor den Sommerferien in Paris statt. Den genauen Termin werden wir rechtzeitig mitteilen. Ergänzt wird die Zeremonie wie in jedem Jahr durch ein grenzüberschreitendes deutsch-französisches Expertenforum, das sich mit einer aktuellen Frage im europäischen Kontext befassen wird.

19 Januar
2022

Erklärung der Außenministerien Deutschlands, Frankreichs, Italiens und Spaniens zum Siedlungsbau in Israel (19. Januar 2022)

Erklärung der Sprecherinnen und Sprecher der Außenministerien Deutschlands, Frankreichs, Italiens und Spaniens (19.01.):

„Wir sind sehr besorgt über die Entscheidung, Pläne für den Bau hunderter neuer Wohneinheiten in Ostjerusalem voranzutreiben, darunter Einheiten zwischen den Siedlungen Giv‘at HaMatos und Har Homa. Die neuen Wohneinheiten würden das Westjordanland noch weiter von Ostjerusalem abschneiden und somit ein zusätzliches Hindernis für die Zweistaatenlösung darstellen. Wir rufen die israelischen Behörden nachdrücklich dazu auf, diese Entscheidung rückgängig zu machen.

Diese Entscheidung bedroht unmittelbar die Funktionsfähigkeit eines zukünftigen palästinensischen Staates. Die israelischen Siedlungen stellen eine eindeutige Verletzung des Völkerrechts dar und stehen einem gerechten, dauerhaften und umfassenden Frieden zwischen Israelis und Palästinensern im Weg.

Wir sind auch sehr besorgt über aktuelle Entwicklungen im Ortsteil Scheich Dscharrah in Ostjerusalem. Wir rufen die israelische Regierung nachdrücklich dazu auf, Räumungen und Abrissmaßnahmen palästinensischer Strukturen in Ostjerusalem und im C-Gebiet, die dazu beitragen, Spannungen vor Ort zu verstärken, dauerhaft zu unterlassen.“

18 Januar
2022

Kulturstaatsministerin Claudia Roth besucht deutsch-französische Konzertreihe "Jugend gestaltet Freundschaft" (17. Januar 2022)

Deutschland und Frankreich verbindet ein enges Band. Beide Länder haben die Vergangenheit bewältigt und eine tiefe Freundschaft geknüpft, die auf verschiedenen Ebenen regelmäßig belebt wird – auch kulturell. Zum Auftakt des Europäischen Jahres der Jugend 2022, das vor allem die jungen Menschen beider Länder in den Fokus nimmt, besucht Kulturstaatsministerin Claudia Roth heute ein gemeinsames Konzert des Bundesjugendorchesters mit dem Bundesjugendballett und Mitgliedern des Orchestre Français des Jeunes in der Berliner Philharmonie. Inszeniert werden Geschichten sowie Märchen aus Deutschland und Frankreich, unter anderem mit Werken von Richard Strauss und Maurice Ravel. Die Aufführung ist Teil einer Konzertreihe unter dem Motto „Jugend gestaltet Freundschaft – La jeunesse forge l‘amitié“, die in Dortmund, Essen, Lille, Paris und Hamburg Station macht.

Staatsministerin Claudia Roth: „Die gemeinsame Konzertreihe junger Musikerinnen und Musiker aus Deutschland und Frankreich lassen das Europäische Jahr der Jugend mit einem Leuchtfeuer starten. Dieses grenzüberscheitende, künstlerische Zusammenspiel spiegelt ganz wunderbar das besondere deutsch-französische Verhältnis in seiner Vielfalt und Tiefe, spiegelt die deutsch-französische Verbundenheit, spiegelt den Geist des Aachener Vertrags wider, in dem Deutschland und Frankreich ihre Beziehungen neu justiert und dabei die besondere Rolle der Kultur betont haben. Die Konzertreihe spiegelt auch wider, wie wichtig der Austausch über Grenzen hinweg bleibt, für Künstler*innen und uns alle. Kunst und Kultur leben und wirken über Grenzen hinweg, sind für das gesamte Projekt Europa ebenso wichtig wie wir alle. An uns ist es, das enge Band auch künftig jeden Tag neu mit Leben zu füllen, damit es wächst, damit es gelingt.“

Die Konzertreihe wird aus dem Etat der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert. Die Veranstaltungen sind zugleich kultureller Beitrag zum bevorstehenden Deutsch-Französischen Tag anlässlich des 30. Jubiläums des Maastricht-Vertrages am 7. Februar sowie der Feier zum Jahrestag der Unterzeichnung des Élysée-Vertrags am 22. Februar 1963. Der Aachener Vertrag über die deutsch-französische Zusammenarbeit und Integration wurde am 22. Januar 2019 unterzeichnet.

12 Januar
2022

Europäisches Jahr der Jugend - Junge Menschen ins Rampenlicht rücken (13. Januar 2022)

Das Wichtigste in Kürze

Junge Menschen leiden besonders unter der Corona-Pandemie, die Europäische Union rückt sie 2022 daher in den Fokus.

Unter anderem soll die Jugendarbeitslosigkeit bekämpft und die Meinungen junger Menschen stärker einbezogen werden.

In Absprache mit lokalen Behörden und Jugendorganisationen sind über das gesamte Jahr eine Reihe von Aktivitäten geplant.

Was sind konkret die Ziele des Europäischen Jahres der Jugend?

Gemeinsam mit den Ländern und Gemeinden der EU-Mitgliedstaaten, will die Europäische Kommission junge Menschen unterstützen, einbinden und ihre Wertschätzung ausdrücken, indem sie...

  • allen jungen Menschen Mut machen möchte, sich staatsbürgerlich und politisch zu betätigen, um zu aktiven und engagierten Bürgerinnen und Bürgern werden zu können.
  • Jugendarbeitslosigkeit bekämpft. Im Zentrum steht dabei der Corona-Aufbauplan NextGenerationEU, der jungen Menschen neue Perspektiven eröffnet, wie hochwertige Arbeitsplätze sowie Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten im Europa von morgen.
  • die Meinungen und Ideen junger Menschen stärker in ihre Entscheidungsfindung mit einbezieht. Eine wichtige Rolle spielt in diesem Zusammenhang auch der EU-Jugenddialog, die Konferenz zur Zukunft Europas und das Europäische Jugendforum.

Wie wird das Aktionsjahr organisiert?

Die Kommission wird während des gesamten Jahres eine Reihe von Aktivitäten koordinieren. Dies geschieht in engem Kontakt mit dem Europäischen Parlament, den Mitgliedstaaten, regionalen und lokalen Behörden, Jugendorganisationen und den jungen Menschen selbst. Die Initiativen, die im Rahmen des Europäischen Jahres der Jugend entwickelt werden, werden mit acht Millionen Euro aus Erasmus+ und dem Europäischen Solidaritätskorps unterstützt.

Das vollständige Programm der Aktivitäten und weitere Informationen werden auf dem Europäischen Jugendportal zu finden sein.

Warum gibt es das Europäische Jahr der Jugend?

Am 15. September hatte die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen in ihrer Rede zur Lage der Union angekündigt, das Jahr 2022 zum Europäischen Jahr der Jugend zu erklären. Ihre Begründung: Junge Menschen in Europa haben während der Covid-19 Pandemie aus Rücksicht für andere auf Vieles verzichtet. Junge Menschen sollen daher in den Fokus gerückt werden und eine gute Perspektive für ihr Leben bekommen.

Europäische Jahre werden seit 1983 durch die Europäische Union ausgerufen. Sie sind stets bestimmten Themen gewidmet und sollen Diskussionen auf nationaler und europäischer Ebene anstoßen. In Europäischen Jahren werden in der Regel zusätzliche Finanzmittel für einschlägige lokale, nationale und grenzübergreifende Projekte bereitgestellt.

27 Dezember
2021

Neue Ausschreibung Deutsch-Französisches Parlaments-Praktikum (27. Januar 2022)

Für das Programmjahr 2022/2023 schreibt die französische Regierung wieder das seit 1989 jährlich stattfindende Deutsch-Französische Parlaments-Praktikum aus. Es bietet interessierten und hochmotivierten deutschen Studierenden und HochschulabsolventInnen die Möglichkeit, ein Praktikum bei einem/r Abgeordneten des französischen Parlaments, der Assemblée Nationale zu absolvieren. Ein vorausgehendes Studiensemester am Institut d’Etudes Politiques de Paris dient der Vorbereitung auf das Praktikum bei der/beim Abgeordneten an der Nationalversammlung.
Weiterführende Informationen:

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