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Aktuelles

11 Oktober
2021

Videokonferenz von Bundeskanzlerin Merkel und Präsident Macron mit Präsident Selensky sowie Telefonat von Bundeskanzlerin Merkel und Präsident Macron mit Präsident Putin (11. Oktober 2021)

Der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, teilt mit:

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich heute in einer Videokonferenz mit dem Präsidenten der Französischen Republik, Emmanuel Macron, und mit dem Präsidenten der Ukraine, Wolodymyr Selensky, ausgetauscht.

Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Umsetzung der Minsker Vereinbarungen zur friedlichen Lösung des Konflikts in der Ostukraine.

Die Bundeskanzlerin, Präsident Macron und Präsident Selensky betonten die Notwendigkeit, die Minsker Vereinbarungen und die Beschlüsse des Pariser Gipfels von Dezember 2019 vollständig umzusetzen, und erklärten ihre Bereitschaft, die Bemühungen im Normandie-Format fortzusetzen.

Im Anschluss telefonierten die Bundeskanzlerin und Präsident Macron mit dem russischen Präsidenten Putin zum gleichen Thema.

Die Bundeskanzlerin und der französische Präsident riefen den russischen Präsidenten dazu auf, die Verhandlungen im Normandie-Format voranzubringen.

Die Gesprächspartner einigten sich darauf, die Außenminister zu bitten, sich dazu zeitnah zu treffen.

8 Oktober
2021

Gemeinsame Erklärung der Außenminister von Frankreich und Deutschland (8. Oktober 2021)

Zur Entscheidung des Polnischen Verfassungstribunals vom 7. Oktober erklärten Außenminister Heiko Maas und sein französischer Amtskollege Jean-Yves Le Drian heute gemeinsam (08.10.):

„Nach dem Bekanntwerden der Entscheidung des Polnischen Verfassungstribunals vom 7. Oktober erinnern wir daran, dass die Mitgliedschaft zur EU mit der vollständigen und uneingeschränkten Zugehörigkeit zu gemeinsamen Werten und Regeln einhergeht. Der Respekt und Einhaltung für diese muss von jedem Mitgliedstaat erbracht werden, das gilt selbstverständlich auch für Polen, das einen ganz zentralen Platz innerhalb der EU hat.

Das bedeutet nicht nur eine moralische Verpflichtung. Das bedeutet auch eine juristische Verpflichtung.

In diesem Kontext wiederholen wir unsere Unterstützung für die Europäische Kommission, damit diese, als Hüterin der Verträge, die Einhaltung europäischen Rechts garantiert.“

27 September
2021

Preisverleihung der Académie de Berlin 15. September (28. September 2021)

Am Mittwoch, den 15. September 2021, hat die Académie de Berlin den diesjährigen Preis an die Menschenrechtsexpertin Floriane Azoulay und das Studierendenprojekt „Französische Stimmen zu Gehör gebracht: Zeugnisse zum KZ-Komplex Flossenbürg 1938-1945“ verliehen.
Die Académie de Berlin wurde auf Anregung des früheren Französischen Botschafters Claude Martin im Juni 2006 ins Leben gerufen. Der Prix de l’Académie de Berlin wird für außergewöhnliche Leistungen zur Belebung und Vertiefung der Beziehungen zwischen Franzosen und Deutschen verliehen.

16 September
2021

Pressestatements von Bundeskanzlerin Merkel und Präsident Macron am 16. September 2021 in Paris (16.September 2021)


Präsident Macron:„ Guten Tag, sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrte Bundeskanzlerin, liebe Angela, ich freue mich sehr, Sie heute hier in Paris anlässlich dieses freundschaftlichen Arbeitsessens für Beratungen über die vielen aktuellen internationalen und europäischen Themen und auch die nächsten Termine in Slowenien und Brüssel begrüßen zu dürfen. Dies ist ein Treffen, das vor den kommenden Gipfeln stattfinden wird, aber es ist nicht, wie ich manchmal gelesen habe, Ihr letzter Besuch in Paris; denn wir werden Sie ja sicherlich auch noch einmal hier begrüßen dürfen, und wir werden darüber noch einmal sprechen.

Bevor ich jetzt auf die Details unserer Agenda zu sprechen komme, möchte ich Ihnen, liebe Frau Bundeskanzlerin, liebe Angela, und all Ihren Mitarbeitern sowie auch seiner Frau und seinen Kindern aufrichtiges Beileid nach dem plötzlichen Tod von Jan Hecker zum Ausdruck bringen. Er war Ihr außenpolitischer Berater und wurde zum Botschafter in Peking ernannt. Ich möchte an dieser Stelle noch einmal sagen: Wir waren anlässlich seines Dahinscheidens schockiert und tieftraurig. Er war ein hervorragender Jurist, ein großartiger Diplomat, hat viele Jahre an Ihrer Seite gearbeitet und war durch den engen Austausch mit den französischen Diplomaten der Dreh- und Angelpunkt der deutsch-französischen Beziehungen. Er war unser Partner, und er war auch unser Freund geworden. Unser aufrichtiges Beileid.

Heute Abend werden wir über die internationalen Themen sowie die Situation in Afghanistan und die Folgen sprechen, die wir als Europäer daraus ziehen müssen. Wir müssen unsere Anstrengungen fortsetzen, damit einige europäische Bürger und bedrohte Menschen das Land verlassen können. Wir müssen humanitäre Unterstützung für Menschen in Not leisten können und selbstverständlich auch die Nachbarländer begleiten, die Afghanen aufgenommen haben. Wir werden besonders darauf achten, wie die Beziehungen mit den Taliban ausgestaltet werden und was mit den terroristischen Organisationen passiert; denn unsere (akustisch unverständlich) ist davon abhängig.

Wir werden auch über andere Regionen und Themen sprechen, bezüglich der eine europäische Konvergenz erwartet wird: unsere gemeinsame Arbeit und die Verteidigung einer wirklichen europäischen Souveränität. Das gilt für den Kampf im Sahel, für den Kampf gegen den Terrorismus in Libyen entsprechend der Diskussion im Juli in Berlin, aber auch für den Iran in Bezug auf die Diskussionen über das Nuklearabkommen sowie im indopazifischen Raum, hinsichtlich dessen die Europäer in den vergangenen Tagen eine gemeinsame Strategie verabschiedet haben.

Wir werden uns auch mit unserer östlichen Nachbarschaft befassen, vor allem mit der Situation in der Ukraine und in Belarus. All diese großen internationalen Themen stehen selbstverständlich in Verbindung mit den europäischen Themen. Wir bereiten nun nämlich auch den Westbalkan-EU-Gipfel vor; vor allem hat die Bundeskanzlerin gerade auf dem Westbalkan eine gewisse Zeit verbracht. Dann werden wir natürlich auch noch die Beziehungen zwischen diesen Länder der Region und der EU stärken wollen.

Vier Monate vor Beginn der französischen Ratspräsidentschaft arbeiten Deutschland und Frankreich angesichts dieser gemeinsamen Tagesordnung eng zusammen. Wir setzen unsere Diskussion hinsichtlich der großen Prioritäten fort, bei denen wir Ergebnisse in den sechs Monaten der französischen Ratspräsidentschaft erzielen wollen, ganz besonders im Bereich der Klimagesetzgebung, um dort unsere Ziele bezüglich der Senkung der Treibhausgasemissionen zu erreichen. Wir möchten eine Digitalgesetzgebung verabschieden, möchten gegen illegale Inhalte vorgehen, möchten eine Regulierung der großen Onlineplattformen erreichen und unsere Cybersicherheit stärken.

Dieses Treffen macht es auch möglich, die nächsten Termine des Europäischen Rats vorzubereiten, der Anfang Oktober in Slowenien tagen wird. Wie Sie sehen, steht also viel auf unserer Tagesordnung, und ich habe noch nicht alles vorgestellt, was bilateral, europäisch und international aktuell ist.

Wie Sie weiß auch ich, dass es in Deutschland in den kommenden Wochen wichtige politische Termine geben wird. Bis zur Bildung der nächsten Regierung werden ich und die Bundeskanzlerin Angela Merkel bei den großen Themen weiterhin Hand in Hand arbeiten. Dafür möchten wir deutsch-französische Lösungen finden, wie wir das bereits seit dem ersten Tag machen.

Vielen Dank, liebe Angela, dass du heute Abend nach Paris gekommen bist. Es ist eine große Freude und Ehre, dass wir dich hier erneut mit deiner Delegation empfangen dürfen.“

Bundeskanzlerin Merkel: „Herr Präsident, lieber Emmanuel, auch ich freue mich sehr, heute in Paris zu sein, und möchte mich ganz zu Beginn für deine einfühlsamen Worte über Jan Hecker bedanken. Ich spüre den Verlust natürlich genauso und werde die Worte an seine Familie weitergeben. Denn diese Familie hat natürlich auch einen schrecklichen Verlust erlitten.

Der Sommer und die letzten Wochen haben uns wieder eine Vielzahl von Tagesordnungspunkten für unsere heutige Diskussion gebracht. Du hast bereits sehr viele der Punkte genannt. Das Thema Afghanistans wird uns beschäftigen, gerade auch in der beschriebenen Art und Weise. Wie können wir Bürgerinnen und Bürgern aus Afghanistan, die noch Schutz brauchen oder die im Falle von Deutschland auch für uns gearbeitet haben, noch außer Landes und in Sicherheit bringen? Es wird das Thema zu besprechen sein, wie wir der Nachbarschaft unter die Arme greifen können, wenn es Flüchtlinge gibt. Wir werden natürlich auch überlegen müssen, was das Ende des Einsatzes der Nato in Afghanistan für uns und unsere zukünftigen Missionen im Zusammenhang mit dem Kampf gegen den Terrorismus bedeutet und welche Lehren wir aus dem mit Blick auf die Ziele, die jedenfalls wir uns vorgestellt haben, ja nicht erfolgreichen Ende ziehen.

Wir werden in diesem Zusammenhang natürlich auch über viele europäische Themen sprechen. Du hast unsere Beziehungen in die Nachbarschaft schon genannt: Ukraine, Normandie-Format und natürlich auch die Situation in Belarus. - Ich war Montag und Dienstag in Serbien und Albanien und habe die Regierungschefs des westlichen Balkans getroffen. Gerade in Vorbereitung auf den Europäischen Rat informeller Art in Slowenien am 5. und 6. Oktober wird das ein wichtiges Thema für unsere Besprechungen heute sein, genauso wie die Frage, ob wir im Normandie-Format noch Fortschritte erzielen können oder nicht, wobei die Situation dort im Augenblick recht schwierig ist und die Fortschritte sehr Klein sind.

Wir werden auch über die Zukunft der Europäischen Union sprechen. Jetzt im Herbst und dann während der französischen Präsidentschaft stehen wichtige Entscheidungen an. Wir wissen, dass durch die deutschen Wahlen eine Neubildung der Regierung stattfinden wird. Aber wir haben auch besprochen, dass wir von deutscher Seite alles möglich machen wollen, damit es keinen Stillstand bei den notwendigen Entscheidungen geben wird, die zu treffen sind. Die Klimaagenda ist sehr ambitioniert. Wir müssen schauen, dass wir im Klimaschutz sehr fortschrittlich sind und gleichzeitig unsere industrielle Basis in Europa nicht verlieren. In diesem Zusammenhang ist es auch sehr gut, dass wir bereits im ganzen letzten Jahr, seitdem ich in Brégançon war, doch auf einer ganzen Reihe von technologischen Feldern - das betrifft künstliche Intelligenz, Chipindustrie, Quantencomputing, Weltraum - viele gemeinsame deutsch-französische Initiativen haben, die ganz Europa zugutekommen werden.

Wir werden natürlich auch darüber sprechen, wie die Situation insgesamt auch im Verhältnis zu China und zu den Vereinigten Staaten ist. Mit Blick auf die indopazifische Region gibt es auch eine ganze Reihe von Themen.

Ich muss heute Abend wieder zurück nach Berlin. Mir ist nicht bange, dass es langweilig wird, sondern es wird sehr interessant sein. Ich freue mich auf den freundschaftlichen Austausch hier in Paris. Herzlichen Dank für die Einladung!“

13 September
2021

Teilnehmer*innen gesucht : „Jugend und Europa: Fangen wir mit der Kultur an!“ (13. September 2021)

Wir suchen Dich!

Der Deutsch-Französische Kulturrat (DFKR) und seine Partnerinnen und Partner suchen junge Menschen (18 bis 30 Jahre) aus Deutschland, Frankreich und Polen, die entweder selbst im Kunst- und Kulturbereich tätig sind oder ein ausgeprägtes Interesse an diesem Feld haben.

Deine Meinung zählt!

Hast Du Lust…:

  • Deine eigene Vision von Kunst und Kultur in unsere Arbeit einzubringen?
  • über aktuelle und künftige Herausforderungen der Kunst und Kultur in Europa zu diskutieren...
  • und Lösungsansätze dafür zu entwickeln?

Zunächst arbeiten wir in zwei vorbereitenden Online-Sitzungen am 13. und 27. November 2021 zusammen. Am 9. und 10. Dezember 2021 sehen wir uns dann in Paris, wo wir unsere Ergebnisse Persönlichkeiten aus Kultur und Politik präsentieren können.

Welche Themen sind uns besonders wichtig?

  • Neuer Start für die Kultur: Was haben wir aus der Krise gelernt?
  • Kulturelle Vielfalt: Wie divers ist der Kunst- und Kulturbetrieb?
  • Nachhaltigkeit in der Kultur: Mehr als nur Umweltschutz!

Die Teilnahme an den Workshops und der Veranstaltung ist kostenlos! Übernachtung und Verpflegung in Paris werden gestellt. Reisekosten können mit bis zu maximal 120€ bezuschusst werden (Ticket in der 2. Klasse/Economy-Klasse).
Die Veranstaltung findet unter den dann geltenden Hygienevorschriften im Ministerium für Kultur in Paris (Frankreich) statt. Um an der Veranstaltung teilzunehmen, ist zwingend ein Gesundheitsnachweis nach den vor Ort geltenden Bestimmungen erforderlich (https://www.gouvernement.fr/en/coronavirus-covid-19).
Bitte beachte: Die Arbeitssprache der Workshops wird vorwiegend Englisch sein, Diskussionsveranstaltungen am 10. Dezember werden deutsch, französisch, polnisch gedolmetscht.

Bewerbung bis spätestens 18. Oktober 2021

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung!

10 September
2021

’Weimarer Dreieck’: 30 Jahre grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Frankreich und Polen (10. September 2021)

Drei Jahrzehnte nach Gründung des ‚Weimarer Dreiecks‘ kommen die drei Außenminister für einen Tag in Weimar zusammen. Das trilaterale, grenzüberschreitende Format des ‚Weimarer Dreiecks‘ symbolisiert dabei nicht nur, wie gemeinsam und über Grenzen hinweg Zukunft in Europa gestaltet werden kann. Bei den Arbeitsgesprächen der drei Minister am 10. September werden zudem ganz konkrete, aktuelle außen- und europapolitische Themen besprochen, darunter u.a. die Lage in Afghanistan sowie die Entwicklungen in Belarus.

Vor der Abreise nach Weimar sagte Außenminister Heiko Maas:

„Die Vision des Weimarer Dreiecks ist in 30 Jahren von einer Utopie beinahe zur Selbstverständlichkeit geworden: Dass sich nach Jahrhunderten von Krieg und Feindschaft die drei großen Staaten Frankreich, Deutschland und Polen zusammentun, um gemeinsam die Zukunft Europas zu gestalten.“

Auf dem Weg nach Weimar werden die drei Minister gemeinsam einen Baum des Erinnerns in der Nähe der ehemaligen Gustloff-Werke pflanzen. Dieser Baum fügt sich in den integrativen Gedenkort „1000 Buchen“ des Lebenshilfe-Werks ein. Bereits seit 1999 werden entlang der „Todesmarsch“-Route zu Ende des Zweiten Weltkrieges vom Konzentrationslager Buchenwald in das bayerische Konzentrationslager Flossenbürg diese Erinnerungsbäume gepflanzt. Ziel ist es dabei, das Gedenken an die Todesmärsche und vor allem an ihre tausenden Todesopfer im öffentlichen Bewusstsein zu halten.

In Weimar selbst ist ferner ein Gespräch der drei Minister mit deutschen, französischen und polnischen Studierenden der Bauhaus-Universität vorgesehen. In der Bauhaus-Universität werden die Minister anschließend auch gemeinsam vor die Presse treten. Ebenfalls auf dem Programm steht ein gemeinsamer Besuch historischer Orte in Weimar.

Bereits am 29. August 2021 hatte Europa-Staatsminister Michael Roth an einer Festveranstaltung des Bundeslandes Thüringen zum 30-jährigen Jubiläum in Weimar teilgenommen. In diesem Rahmen wurde auch der 10. Weimarer-Dreieck-Preis an zwei deutsch-französisch-polnische Dialogprojekte eines Gymnasiums in Rinteln/Niedersachsen verliehen. Mehr Infos hier.

Weimarer Dreieck: Wichtiges Forum auch für die Parlamente und Zivilgesellschaften

Neben Kontakten auf Regierungsebene nimmt auch die parlamentarische Zusammenarbeit eine wichtige Rolle im ‚Weimarer Dreieck‘ ein. Zusätzlich zu den drei Parlamentspräsidien treffen sich dabei auch einzelne Fachausschüsse in diesem trilateralen Format.

In den vergangenen Jahren hat ferner der vielfältige Austausch auf Ebene der Zivilgesellschaften zwischen Deutschland, Frankreich und Polen zunehmend an Bedeutung gewonnen – in Form von Städtepartnerschaften, Jugendbegegnungen oder Kulturveranstaltungen.

Info:
Weimarer Dreieck

Am 28. August 1991 trafen sich die damaligen Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Polens - Hans-Dietrich Genscher, Roland Dumas und Krzysztof Skubiszewski an Goethes Geburtstag in Weimar, um das ‚Weimarer Dreieck‘ ins Leben zu rufen. Ihr Bestreben war es, gemeinsame Grundinteressen für die Zukunft Europas zu identifizieren sowie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit auszubauen. In einer [Link: 10-PunkteErklärung] bekräftigten die Minister damals die maßgebliche Verantwortung der drei Länder für den europäischen Integrationsprozess. Historische Wegmarken stellen seitdem insbesondere die Aufnahme Polens in die NATO (1999) sowie in die Europäische Union (2004) dar.

31 August
2021

Schreibwettbewerb seitens des Goethe Instituts zum 100. Geburtstag von Sophie Scholl (31. August 2021)

Anlässlich des 100. Geburtstages von Sophie Scholl, die im Mai 1921 geboren ist, lädt das Goethe Institut Sie dazu ein, mit Ihrer Klasse an einem Schreibwettbewerb mitzumachen. Dabei werden Sie mit Ihren Schüler*innen u.a. die Themen Zivilcourage, Widerstand in der NS-Zeit, Sophie Scholl und die Weiße Rose behandeln können. Zudem wird der Schreibwettbewerb Ihnen ermöglichen, die Schreibkompetenzen und die Kreativität Ihrer Schüler*innen zu trainieren.

Hauptinformationen zum Wettbewerb:

Mindestsprachniveau: A2 (gerne auch höher)
Zielpublikum: Deutschlernende von der 3ème bis zur Terminale
Teilnahme: Es steht den Lehrkräften frei zu entscheiden, ob die Schüler*innen einzeln oder in kleineren oder größeren Gruppen teilnehmen. Eine Klasse darf aber maximal 2 Beiträge einsenden - eine interne Auswahl muss also gegebenfalls durch die Lehrkraft getroffen werden.

Auf Anmeldung: Anmeldungen bei Joséphine Pasco, josephine.pasco@goethe.de, bis zum 26. September 2021.

Weiterführende Informationen

30 August
2021

Deutsch-französische Staffel in Evreux im Aufbau (30. August 2021)

Am 30. August 2021 traf sich die deutsche Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer mit der französischen Verteidigungsministerin Florence Parly in Paris. Bei dieser Gelegenheit unterzeichneten beide Ministerinnen die zweite zwischenstaatliche Vereinbarung über die deutsch-französische Zusammenarbeit im Bereich des taktischen Lufttransports.

Im Kern geht es hierbei um die Schaffung eines bi-nationalen Geschwaders und eines Ausbildungszentrums auf dem Luftwaffenstützpunkt Evreux. Dort wird eine Flotte von C-130J-Flugzeugen betrieben. Die Unterzeichnung ermöglicht die offizielle Gründung des deutsch-französischen Geschwaders zum 1. September 2021.

Diese bi-nationale taktische Lufttransportflotte ist das Ergebnis der im Jahr 2016 begonnenen Arbeiten und stellt einen neuen wichtigen Bereich der Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Deutschland dar. Ziel ist die Stärkung der Interoperabilität beider Streitkräfte. Beim Betrieb der C130J-Flotte werden französische und deutsche Soldaten in gemischten Teams arbeiten. Während die Möglichkeit rein nationaler Einsätze beibehalten wird, soll nun erstmals eine Luftwaffenstaffel mit gemischten Besatzungen auf französischen und deutschen Flugzeugen Einsätze durchführen. Somit erlangt die Zusammenarbeit zwischen den beiden Nationen eine neue Dimension.

Die erste Einsatzfähigkeit (Initial operational Capability) soll im Herbst 2021 mit der Aufstellung der Einheit in Evreux erreicht werden. Die volle Einsatzfähigkeit (Full operational Capability) im Jahr 2024.
[Quelle: https://www.bmvg.de]

19 August
2021

JCPoA: Gemeinsame Erklärung der Sprecherinnen und Sprecher der Außenministerien Deutschlands, Frankreichs und des Vereinigten Königreichs (19. August 2021)

„Wir, die Regierungen Deutschlands, Frankreichs und des Vereinigten Königreichs, nehmen mit großer Besorgnis die letzten Berichte der IAEO zur Kenntnis, die bestätigen, dass Iran zum ersten Mal auf bis zu 20% angereichertes Uranmetall hergestellt und seine Produktionskapazitäten für auf bis zu 60% angereichertes Uran wesentlich ausgebaut hat.

Wir bekräftigen, dass dies ein schwerer Verstoß gegen die Verpflichtungen Irans gemäß der Wiener Nuklearvereinbarung („Joint Comprehensive Plan of Action“ (JCPoA)) ist. Beides sind entscheidende Schritte für die Entwicklung einer Kernwaffe und Iran hat keinen glaubwürdigen zivilen Bedarf für diese Maßnahmen. Unsere Sorge wird dadurch verstärkt, dass Iran den Zugang der IAEO wesentlich eingeschränkt hat, indem die im JCPoA vereinbarten Überwachungsmechanismen und die Anwendung des Zusatzprotokolls ausgesetzt worden sind.

Irans Handlungen sind umso besorgniserregender, da die Wiener Gespräche auf Ersuchen Teherans für zwei Monate unterbrochen worden sind und Iran bislang nicht einem Datum für ihre Wiederaufnahme zugestimmt hat. Während Iran sich den Verhandlungen verweigert, schafft es vor Ort Fakten, die eine Rückkehr zum JCPoA schwieriger machen.

Iran muss alle Aktivitäten, die den JCPoA verletzen, umgehend einstellen. Wir rufen Iran mit Nachdruck dazu auf, ohne weitere Verzögerung zu den Verhandlungen nach Wien zurückzukehren, um diese zügig und erfolgreich abzuschließen. Wir haben wiederholt festgestellt, dass die Zeit auf allen Seiten drängt.“

20 Juli
2021

Besuch des französischen Staatssekretärs für europäische Angelegenheiten Clément Beaune im Saarland (16. Juli 2021)

Ministerpräsident Tobias Hans traf sich heute, 16. Juli 2021, mit dem französischen Staatssekretär für europäische Angelegenheiten und Beauftragten für die deutsch-französische Zusammenarbeit, Clément Beaune, zu einem Meinungsaustausch in der Saarbrücker Staatskanzlei.

Im Gespräch ging es u.a. um das Erlernen der Partnersprache. Beide Gesprächspartner waren sich einig, dass sowohl im Saarland als auch in Frankreich der Spracherwerb weiter gefördert werden muss. „Die Sprachbeherrschung ist die grundlegende Voraussetzung für eine intensivere Zusammenarbeit und bietet insbesondere jungen Menschen eine zusätzliche Perspektive im beruflichen Bereich“, sagte Ministerpräsident Hans. Unter diesem Aspekt ist auch die kontinuierliche Weiterentwicklung der grenzüberschreitenden beruflichen Ausbildung ein wichtiger Baustein. Beide Seiten vereinbarten auch eine engere Kooperation in Wirtschaft und Wissenschaft, um die Wettbewerbsfähigkeit in der Großregion zu steigern. In diesem Zusammenhang verwies der saarländische Regierungschef auf das von sechs Unternehmen aus dem Saarland, Frankreich und Luxemburg neu gegründete grenzüberschreitende Wasserstoffverbund-Projekt, das eine gemeinsame grenzüberschreitende grüne Wasserstoffwirtschaft aufbauen will.

Ein weiteres zentrales Gesprächsthema war die Förderung in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und Cybersicherheit. „Im Aachener Vertrag wurde der Aufbau eines deutsch-französischen Kompetenznetzwerkes in diesen Bereichen vereinbart. Schon heute haben wir in der Großregion eine herausragende Forschungsexzellenz auf diesem Gebiet. Zudem existiert bereits eine jahrelange intensive Zusammenarbeit unserer Forschungseinrichtungen. Beste Voraussetzungen, um den Schwerpunkt dieses Kompetenznetzwerkes zu bilden“, so der Ministerpräsident.

In dem Meinungsaustausch ging es auch um die Zukunft der Stahlindustrie. Beide Gesprächspartner waren sich einig, dass der Schutz der europäischen Stahlproduktion und die Unterstützung der EU bei der Transformation hin zu klimafreundlichem Stahl sowohl im französischen als auch im deutschen Interesse liegen. In diesem Zusammenhang hat Staatssekretär Beaune auch die Sympathie der französischen Regierung für den Erwerb zweier Stahlwerke in Frankreich durch Saarstahl bekundet. Dieses Thema wurde beim anschließenden Meinungsaustausch mit dem Vorstand und der Geschäftsführung von Saarstahl weiter vertieft.