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Aktuelles

20 Juli
2021

Besuch des französischen Staatssekretärs für europäische Angelegenheiten Clément Beaune im Saarland (16. Juli 2021)

Ministerpräsident Tobias Hans traf sich heute, 16. Juli 2021, mit dem französischen Staatssekretär für europäische Angelegenheiten und Beauftragten für die deutsch-französische Zusammenarbeit, Clément Beaune, zu einem Meinungsaustausch in der Saarbrücker Staatskanzlei.

Im Gespräch ging es u.a. um das Erlernen der Partnersprache. Beide Gesprächspartner waren sich einig, dass sowohl im Saarland als auch in Frankreich der Spracherwerb weiter gefördert werden muss. „Die Sprachbeherrschung ist die grundlegende Voraussetzung für eine intensivere Zusammenarbeit und bietet insbesondere jungen Menschen eine zusätzliche Perspektive im beruflichen Bereich“, sagte Ministerpräsident Hans. Unter diesem Aspekt ist auch die kontinuierliche Weiterentwicklung der grenzüberschreitenden beruflichen Ausbildung ein wichtiger Baustein. Beide Seiten vereinbarten auch eine engere Kooperation in Wirtschaft und Wissenschaft, um die Wettbewerbsfähigkeit in der Großregion zu steigern. In diesem Zusammenhang verwies der saarländische Regierungschef auf das von sechs Unternehmen aus dem Saarland, Frankreich und Luxemburg neu gegründete grenzüberschreitende Wasserstoffverbund-Projekt, das eine gemeinsame grenzüberschreitende grüne Wasserstoffwirtschaft aufbauen will.

Ein weiteres zentrales Gesprächsthema war die Förderung in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und Cybersicherheit. „Im Aachener Vertrag wurde der Aufbau eines deutsch-französischen Kompetenznetzwerkes in diesen Bereichen vereinbart. Schon heute haben wir in der Großregion eine herausragende Forschungsexzellenz auf diesem Gebiet. Zudem existiert bereits eine jahrelange intensive Zusammenarbeit unserer Forschungseinrichtungen. Beste Voraussetzungen, um den Schwerpunkt dieses Kompetenznetzwerkes zu bilden“, so der Ministerpräsident.

In dem Meinungsaustausch ging es auch um die Zukunft der Stahlindustrie. Beide Gesprächspartner waren sich einig, dass der Schutz der europäischen Stahlproduktion und die Unterstützung der EU bei der Transformation hin zu klimafreundlichem Stahl sowohl im französischen als auch im deutschen Interesse liegen. In diesem Zusammenhang hat Staatssekretär Beaune auch die Sympathie der französischen Regierung für den Erwerb zweier Stahlwerke in Frankreich durch Saarstahl bekundet. Dieses Thema wurde beim anschließenden Meinungsaustausch mit dem Vorstand und der Geschäftsführung von Saarstahl weiter vertieft.

9 Juli
2021

Im Dreiländereck: Außenminister Maas reist nach Schengen, Leidingen und Saarlouis (08. Juli 2021)

Für viele Menschen im Dreiländereck von Deutschland, Luxemburg und Frankreich war diese Zeit eine harte Prüfung, denn das grenzüberschreitende Zusammenleben ist hier besonders eng. Heute reist Außenminister Maas in die Region und trifft dort seine Amtskollegen aus Luxemburg und Frankreich.

Wie kein zweiter Ort steht das kleine luxemburgische Winzerdorf Schengen für die Vision offener Grenzen: Hier wurde am 14. Juni 1985 das sogenannte „Schengener Abkommen“ unterzeichnet. Zwischen den teilnehmenden Staaten – heute sind es 26 – wird auf Grenzkontrollen an den Staatsgrenzen verzichtet. Seither erkennt man nur noch an dem inzwischen vertrauten blauen Schild mit dem gelben Sternenkranz der EU, dass man gerade eine Binnengrenze überquert.

Schengen steht somit seit 1985 symbolisch für offene Grenzen und das europäische Projekt – für ein friedliches und freundschaftliches Zusammenleben ohne Stacheldraht und Schlagbäume. Umso schmerzhafter war es für viele überzeugte Europäerinnen und Europäer, als im Frühjahr 2020 auch hier vorübergehend wieder Grenzkontrollen an der deutsch-luxemburgischen Grenze eingeführt wurden, die quer durch die Mosel zwischen Schengen und der gegenüberliegenden deutschen Gemeinde Perl verläuft.

Bereits am 16. Mai 2020, nachdem zuvor um Mitternacht die vorübergehenden Grenzkontrollen wieder aufgehoben worden waren, war Außenminister Maas nach Schengen gereist, um sich mit seinem luxemburgischen Amtskollegen Jean Asselborn auf der Grenzbrücke zu treffen. Heute reist Maas erneut nach Schengen. Neben seinem luxemburgischen wird er dort auch mit seinem französischen Amtskollegen Jean-Yves Le Drian zusammentreffen. Gemeinsam besuchen die drei Außenminister das Europadenkmal und das Europäische Museum, die dem Schengener Abkommen von 1995 gewidmet sind. Im Anschluss ist ein politisches Gespräch zu europäischen und internationalen Themen geplant.

Leidingen-Leiding: Eine Grenze quer durch den Ort
Am Nachmittag fährt Außenminister Maas dann gemeinsam mit seinem französischen Amtskollegen Le Drian weiter in die nahegelegene deutsch-französische Grenzregion. Dort steht zunächst ein Besuch in einem besonderen kleinen Ort auf dem Programm, der sich auf deutscher Seite Leidingen und auf französischer Seite Leiding nennt. Die Grenze verläuft hier buchstäblich quer durch das Dorf: Auf der einen Seite der sogenannten „Neutralen Straße“ stehen die Häuser in Deutschland, auf der anderen Straßenseite in Frankreich. In dem Doppelort, der von den temporären Grenzkontrollen aufgrund der Corona-Pandemie besonders stark betroffen war, werden die Außenminister mit den Bürgermeistern und den Ortsvorstehern der deutschen und der französischen Gemeinde zusammentreffen.

Im Anschluss geht es weiter in die Kreisstadt Saarlouis. Dort werden die beiden Außenminister den Oberbürgermeister und den Landrat treffen und zum Abschluss der Reise an einer Diskussion mit Schülerinnen und Schülern des dortigen Robert-Schuman-Gymnasiums über die Deutsch-Französische Freundschaft und die Zukunft der Europäischen Union teilnehmen.

6 Juli
2021

JCPoA: Gemeinsame Erklärung der Außenminister Deutschlands, Frankreichs und des Vereinigten Königreichs zu Iran (6. Juli 2021)

Wir, die Regierungen Deutschlands, Frankreichs und des Vereinigten Königreichs, nehmen mit großer Besorgnis den jüngsten Bericht der IAEO zur Kenntnis, in dem bestätigt wird, dass Iran Schritte zur Herstellung von angereichertem Uranmetall unternommen hat. Dies ist ein schwerer Verstoß gegen die Verpflichtungen Irans nach dem Joint Comprehensive Plan of Action - JCPoA. Iran hat keinen glaubwürdigen zivilen Bedarf an Forschungs- und Entwicklungs- sowie Herstellungskapazitäten für Uranmetall, die einen wesentlichen Schritt zur Entwicklung einer Kernwaffe darstellen.

Dieser weitere Eskalationsschritt Irans im Hinblick auf seine Verstöße gegen die Nuklearvereinbarung ist umso bedenklicher, als er zu einer Zeit erfolgt, in der noch kein Datum für die Fortsetzung der Verhandlungen in Wien über eine Rückkehr zum JCPoA festgelegt worden ist. Er findet auch vor dem Hintergrund statt, dass Iran den Zugang der IAEO erheblich dadurch eingeschränkt hat, dass das Land von den im JCPoA vereinbarten Transparenzregelungen zurückgetreten ist und die Anwendung des Zusatzprotokolls eingestellt hat.

Wir rufen Iran mit Nachdruck auf, alle gegen das JCPoA verstoßenden Maßnahmen umgehend einzustellen und zu den Verhandlungen in Wien mit dem Ziel zurückzukehren, diese zügig abzuschließen. Wir haben mehrfach unterstrichen, dass die Zeit auf allen Seiten drängt. Mit den jüngsten Schritten gefährdet Iran den Erfolg der Wiener Gespräche, obwohl in den bislang sechs Verhandlungsrunden Fortschritte erzielt worden sind.

5 Juli
2021

Videokonferenz zwischen Bundeskanzlerin Merkel und dem französischen Präsidenten Macron mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping (05. Juli 2021)

Bundeskanzlerin Merkel, Präsident Macron und Präsident Xi tauschten sich insbesondere zum Stand der Beziehungen zwischen der EU und China aus. Außerdem sprachen sie über den internationalen Handel, Klimaschutz und Biodiversität. Die Bundeskanzlerin und Präsident Macron warben für weitere Anpassungen bei kurzfristigen CO2-Einsparzielen und für zusätzliche gemeinsame Anstrengungen zum Schutz der Biodiversität bei der für Oktober geplanten 15. Vertragsstaatenkonferenz zur Biodiversitätskonvention in Kunming/China. Das Gespräch drehte sich außerdem um die Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Covid-19-Pandemie, die globale Impfstoffversorgung sowie internationale und regionale Themen.

30 Juni
2021

Deutsch-Französischer Journalistenpreis 2021 (30. Juni 2021)


Saarbrücken, Paris und Berlin, 30. Juni 2021
Trotz erneuter Absage der geplanten feierlichen Zeremonie in Berlin, sind heute die PreisträgerInnen des diesjährigen Deutsch-Französischen Journalistenpreises (DFJP) bekanntgegeben worden. Ausgezeichnet wurden im Jahr 2021 folgende AutorInnen:

• Kategorie Video:
Alain de Halleux für „Le grain de sable dans la machine/Corona: Sand im Weltgetriebe“, ARTE, RTBF

• Kategorie Audio:
Katrin Aue, Carolin Dylla für „Europas Corona-Grenzen: Ein Feature über Abschottung, Misstrauen und Solidarität“, Saarländischer Rundfunk

• Kategorie Text:
Eva Schläfer für „Der französische Patient“, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

• Kategorie Multimedia:
Kseniya Halubovich für „Belarus: Tagebuch einer Revolution/Biélorussie : chronique d’une révolution“,
https://www.arte.tv/de/videos/094279-128-A/2-september-solidaritaet-mit-inhaftierten-journalisten

• Kategorie Nachwuchs (in der Kategorie Text):
Adrien Candau, Julien Duez für „Schaffer d’État“, So Foot

Der Deutsch-Französische Journalistenpreis wird seit 1983 in insgesamt fünf Kategorien vergeben. Die aktuellen PreisträgerInnen und ihre Beiträge werden auf der Internetseite des Preises sowie in den sozialen Netzwerken präsentiert.

Der DFJP-Vorstandsvorsitzende und SR-Intendant Martin Grasmück lobte die Qualität der diesjährigen Einreichungen. „Die Corona-Krise und die Schließung von Grenzen hat viele Menschen bewegt und gezeigt, wie verletzlich Europa nach wie vor ist und dass das bisher Erreichte keine Selbstverständlichkeit ist.“ Zu Ehren der PreisträgerInnen veröffentlicht der DFJP gemeinsam mit dem Saarländischen Rundfunk (SR) und unterstützt durch den Deutsch-Französischen Bürgerfonds den Film „Grenzerfahrung“, der auf die Corona-Pandemie zurückblickt. Es handelt sich dabei um eine filmische Reise von Berlin über Brüssel, das deutsch-französische Drei-Ländereck zwischen Luxemburg, Deutschland und Frankreich bis nach Paris. Die AutorInnen der Siegerbeiträge ziehen dabei eine Bilanz ihrer Arbeit in den vergangenen zwölf Monaten und schildern auf berührende Art und Weise, wie sie mit Bedrohungen und Hassbotschaften umgehen und welchen Gefahren sich JournalistInnen unter anderem in Belarus aussetzen, um über die Sehnsucht der Menschen nach Freiheit und Demokratie zu berichten. Realisator des Films ist Pierre Girard, der in Deutschland und Frankreich lebt und von den Grenzschließungen in Europa auch persönlich betroffen war (ebenfalls auf der DFJP-Website zu finden).

Der Bevollmächtigte für die deutsch-französischen Kulturbeziehungen, der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet, betonte, mit der Corona-Pandemie habe es eine Entwicklung gegeben, von der viele glaubten, dass sie nur noch in den Geschichtsbüchern vorkomme. „Das hat verunsichert, enttäuscht und verärgert.“ Nichts desto trotz sei die deutsch-französische Freundschaft intakt und man habe in der Krise gut und intensiv zusammengearbeitet.

Aus Sicht der französischen Botschafterin in Berlin, Anne-Marie Descôtes, haben die Medien wesentlich zur Bewältigung der Corona-Krise beigetragen und erneut gezeigt, wie wichtig unabhängiger und anspruchsvoller Journalismus für eine freie und offene Gesellschaft ist. „Andernorts in der Welt diente die Pandemie dazu, um die Pressefreiheit einzuschränken. Etliche JournalIstinnen wurden verhaftet oder mussten mit ihrem Leben dafür bezahlen, dass sie ihre MitbürgerInnen informiert haben. Dies ist umso gravierender und besorgniserregender, da während der Pandemie die Konflikte und Kriege nicht aufgehört haben. Einige sind sogar neu entstanden. Es ist daher essentiell, dass Journalistinnen und Journalisten vor Ort ihre Arbeit machen können.“

Der Deutsch-Französische Journalistenpreis ist mit insgesamt 30.000 € dotiert. Auf die Vergabe des Großen Deutsch-Französischen Medienpreises an eine Organisation oder Persönlichkeit, die sich auf besondere Art und Weise um die deutsch-französische und europäische Verständigung verdient gemacht hat, wurde im letzten Jahr verzichtet. Preisträger in diesem Jahr ist die Europäische Weltraumorganisation ESA und die beiden Astronauten Thomas Pesquet (F) und Matthias Maurer (D). Die Zeremonie zur Übergabe des Großen Deutsch-Französischen Medienpreises findet am 09. September in Berlin statt.

Der Deutsch-Französische Journalistenpreis (DFJP) wurde 1983 zum 20. Jubiläum des Élysée-Vertrages zwischen Deutschland und Frankreich ins Leben gerufen. Er gehört heute zu den wichtigsten Medienpreisen in Europa; Mitglieder sind der Saarländische Rundfunk (SR) als Federführer, Deutschlandradio, Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF), France Télévisions, ARTE, Deutsche Welle (DW), France Médias Monde, Le Républicain Lorrain, Deutsches Städte-Network (DSN), Radio France, Saarbrücker Zeitung, Tageblatt, Google Deutschland GmbH, SaarLB, Kalodion GmbH, Gustav-Stresemann-Institut (GSI), Deutsch-Französisches Jugendwerk (DFJW), Deutsch-Französische Hochschule (DFH), Fondation Robert Schuman und die Stiftung Genshagen.

29 Juni
2021

Der deutsch-französische Preis "Beruf und Zukunft" (30. Juni 2021)

Auf Initiative dreier historischer Partner, der AHK Frankreich, dem DFJW und ProTandem, hat die Kreation eines Deutsch-Französischen Preises „Beruf und Zukunft“ zum Ziel, deutsch-französisches Engagement im Bereich der Aus- und Weiterbildung auszuzeichnen.

Als Fortsetzung des 7. Deutsch-Französischen Berufsbildungstags (BBT), der sich dem Thema „Jugend und Arbeitsmarkt: Mögliche Maßnahmen im Krisenkontext“ widmete, widmet sich die nächste Auflage des BBT dem Thema: „Deutsch-französisches Konjunkturpaket: eine Chance für den Berufseinstieg?“.

Aktueller denn je, verschreibt sich dieser Preis der Förderung des Zugangs junger Menschen zum deutsch-französischen Arbeitsmarkt. Er ist eine Anerkennung des deutsch-französischen Engagements und zeichnet beispielhafte Personen oder Einrichtungen aus, die sich um die Fortführung oder Neuprogrammierung innovativer Projekte verdient machen. Verliehen wird ein Preis pro Kategorie:

* Auszubildende/Berufsschüler*innen oder Klassen:
z.B. Preis für das beste kreative, deutsch-französische Projekt oder Preis für die beste Arbeit eines/einer Auszubildenden in Zusammenhang mit dem Partnerland 

* Unternehmen:
z.B. Preis des innovativen Ausbildungsformats mit einem Fokus auf die deutsch-französische Zusammenarbeit oder Preis für das beste Weiterbildungsangebot, das interkulturelle Kompetenzen wertschätzt 

* Bildungseinrichtungen:
z.B. Preis für eine pädagogische Innovation oder Preis für das beste Mobilitätsprogramm oder Preis für ein (duales) Ausbildungsprogramm oder  Preis für die Benutzung bestehender Tools (z.B. Plattform Ecoles Entreprises) oder Preis für neue Partnerschaften

* Spezialpreis der Jury für ein deutsch-französisches Berufsbildungsprojekt/ eine Persönlichkeit im Rahmen der Thematik des BBT 2021: „Deutsch-französisches Konjunkturpaket: eine Chance für den Berufseinstieg?“

Dieser jährlich verliehene Preis ist mit einer finanziellen Dotierung für den Gewinner jeder Kategorie verbunden. Die ausgewählten Projekte werden von massgeschneiderten Unterstützungsmassnahmen, wie z.B. einem Mentoring, einer rechtlichen Betreuung und der Vermittlung von Kontakten zu verschiedenen deutsch-französischen Netzwerken der drei Partnereinrichtungen profitieren. Somit soll unseren Gewinnern die Möglichkeit gegeben werden, die deutsch-französische Zusammenarbeit im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung zu vertiefen.
Sie möchten sich bewerben?

Das Bewerbungsdossier können Sie uns bis zum 26. September 2021 per Mail zukommen lassen: bbt(ad)francoallemand.com

Für mehr Informationen: Bewerbungsaufruf

Mehr : BBT2021
28 Juni
2021

Anhörung von Kanzlerin Merkel und Premier­minister Castex (28. Juni 2021)

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU) und der französische Premierminister Jean Castex (LaREM) sind zu Gast in der sechsten Sitzung der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung unter der Leitung der beiden Parlamentspräsidenten Dr. Wolfgang Schäuble und Richard Ferrand am Montag, 28. Juni 2021. Die Sitzung findet als Videokonferenz von 10 Uhr bis 17.30 Uhr statt.

Die Sitzung wird live im Internet auf www.bundestag.de übertragen.

Beratung und Abstimmung mehrerer Vorlagen

Bereits zuvor verabschieden die Parlamentarier eine Reform der Geschäftsordnung der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung. Danach wird erneut über Vorlagen für Beschlüsse aus der fünften Sitzung der Versammlung vom 22. Januar 2021 mit den Titeln „Gemeinsam stärker aus der Corona-Krise – Deutsch-Französische Impulse zur Stärkung Europas auf dem Weg aus der Pandemie“ und „Mit Innovationen aus der Krise: auf dem Weg zur europäischen Innovationsunion“ abgestimmt.

Ebenfalls verabschiedet werden soll der Bericht über die deutsch-französische parlamentarische Zusammenarbeit im Jahr 2020. Im Anschluss ist eine Beratung und Abstimmung über die Vorlage für einen Beschluss der Arbeitsgruppe „European Green Deal“ sowie die Beratung und Abstimmung über die Vorlage für einen Beschluss mit dem Titel „Die Entwicklung unserer Volkswirtschaften durch eine Harmonisierung des deutschen und des französischen Wirtschafts- und Insolvenzrechts unterstützen“ geplant.

Danach sollen voraussichtlich die Bundeskanzlerin und der Premierminister angehört werden. Im Anschluss ist die Beratung der Berichte der Arbeitsgemeinschaft „Außen- und Verteidigungspolitik“ und der Arbeitsgemeinschaft „Migration, Asyl und Integration“ geplant. Hinsichtlich des Ablaufs kann es zu Verschiebungen der Reihenfolge einzelner Tagesordnungspunkte kommen.

Institutionalisierte Zusammenarbeit

Die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung setzt sich aus 100 Mitgliedern zusammen, jeweils 50 Abgeordneten des Deutschen Bundestages und der Assemblée nationale, die mindestens zweimal im Jahr abwechselnd in Deutschland und Frankreich tagen sollen. Die konstituierende Sitzung fand am Montag, 25. März 2019, unter der Leitung von Wolfgang Schäuble und Richard Ferrand in Paris statt.

Grundlage dieser institutionalisierten Zusammenarbeit auf Ebene der Parlamente ist das Deutsch-Französische Parlamentsabkommen, das am 11. März 2019 von der Assemblée nationale und am 20. März 2019 vom Deutschen Bundestag verabschiedet worden ist. Das Parlamentsabkommen ist das Ergebnis intensiver Beratungen der Deutsch-Französischen Arbeitsgruppe, die am 22. Januar 2018 anlässlich des 55. Jahrestages der Unterzeichnung des Élysée-Vertrags zu diesem Zweck eingesetzt worden war.

17 Juni
2021

"Spiegelbilder" - Fotoreihe Frankreich in Berlin // Deutschland in Paris (17. Juni 2021)

Emblematische Orte der deutsch-französischen Freundschaft in Paris und Berlin in 16 Episoden.

Die Fotoreihe „Spiegelbilder - Frankreich in Berlin // Deutschland in Paris“ wurde ab dem 22. Januar 2021, dem Jahrestag der Unterzeichnung des deutsch-französischen Freundschaftsvertrags („Élysée-Vertrag“, 1963) und des Vertrags von Aachen (2019), in unseren sozialen Netzwerken veröffentlicht. Der Abschluss fiel symbolisch auf den 31. Mai 2021 und damit auf das Datum des 22. Deutsch-Französischen Ministerrats.

Das Fotoprojekt wurde in Zusammenarbeit mit der Französischen Botschaft in Berlin und der Deutschen Botschaft in Paris auf die Beine gestellt. Vorgestellt wurden emblematische Orte unserer Hauptstädte, die die Vielfalt der deutsch-französischen Beziehung widerspiegeln. In den 16 Episoden der Reihe wurden verschiedenste Themen behandelt, wie Orte der Erinnerung, Institutionen, Gastronomie und Urbanismus.

Wir laden Sie ein zu einer Reise durch das deutsch-französische „Paris-Berlin“!

14 Juni
2021

Eröffnung des Deutsch-Französischen Kulturinstituts (DFKI) in Palermo (14. Juni 2021)

Das DFKI in Palermo ist ein Meilenstein für die Umsetzung der im Aachener Vertrag von 2019 geplanten gemeinsamen Deutsch-Französischen Kulturinstitute.

In Anwesenheit von Staatsministerin Müntefering, und den politischen Staatssekretären Lemoyne (Frankreich) und Della Vedova (Italien) sowie Generalsekretär Ebert des Goethe Instituts startet heute (14. Juni 2021) das gemeinsame Vorhaben. Die Stadt Palermo stellt unter großem Engagement des dortigen Oberbürgermeisters Leoluca Orlando den auf dem Gelände der Kulturwerften mit einer sogenannten Bottega (zu Deutsch: Werkstatt) ein zusätzliches Gebäude zur Verfügung.

Die Bottega soll als zentraler Ort für das deutsch-französische Residenzprogramm unter Beteiligung von Künstlern und Künstlerinnen fungieren, die in Palermo tätig sind. Sie dient als Arbeitsraum und kann als Mehrzwecksaal für kleinere Veranstaltungen genutzt werden.

Die enge italienische Beteiligung an dem deutsch-französischen Projekt wird durch die beiden bekannten italienischen Kunsthistoriker und Kuratoren Chiara Parisi (Leiterin des Centre Pompidou Metz) und Andrea Lissoni (Künstlerischer Direktor des Hauses der Kunst in München) unterstrichen, die als Mentoren des Residenzprogrammes gewonnen werden konnten. Der trilaterale Aspekt wird betont auch durch die Zusammenarbeit des DFKI mit den Künstlerresidenzen Villa Massimo, die von Deutschland finanziert wird, und Villa Medici, die von Frankreich finanziert wird.

Staatsministerin Michelle Müntefering erklärte anlässlich der Eröffnung des Deutsch-Französischen Kulturinstituts (DFKI) in Palermo heute:

„Wir freuen uns über die Eröffnung des Deutsch-Französischen Kulturinstituts in Palermo. Sie ist ein wichtiger Schritt bei der Umsetzung des Aachener Vertrags vom 22.01.2019. Wir schaffen eine gemeinsame kulturelle Plattform, intensivieren unsere Zusammenarbeit und übernehmen Verantwortung für Europa. Gerade das vergangene Jahr hat gezeigt, wie sehr wir Begegnungen brauchen und dass wir zusammen Herausforderungen besser meistern. In Kooperation auch mit unseren italienischen Partnern wird das Deutsch-Französische Kulturinstitut ein Vorreiter dabei sein, das kulturelle Zusammenwachsen Europas nach innen und außen weiter voranzubringen.“

Der französische Staatssekretär für Tourismus und Frankophonie Jean-Baptiste Lemoyne erklärte:

„Ich freue mich sehr, heute das erste deutsch-französische Kulturinstitut der Welt eröffnen zu dürfen: Das Künstlerhaus Atelier Panormos – la Bottega stellt den ersten Akt der Initiative Kultur-Ensemble dar. In sechs Monaten übernimmt Frankreich die EU-Ratspräsidentschaft; ein sehr starkes europäisches Signal wird heute in Palermo von drei Gründungsmitgliedern des politischen Europas gesetzt. Mit diesem Künstlerhaus wollen wir eine neue und zutiefst europäische Künstlergeneration begleiten. Das Atelier Panormos ist eine tragende Säule dieser neuen Grand Tour, die darauf abzielt, eine neue europäische Künstlermobilität zu fördern und damit mehr Kreativität und Offenheit gegenüber dem Anderen zu schaffen.“

Der italienische Staatssekretär für Auswärtige Angelegenheiten Benedetto della Vedova sagte:

„Das Französische Kulturinstitut und das Goethe-Institut in Palermo fördern seit einem halben Jahrhundert die französische und die deutsche Sprache und Kultur in fruchtbarer Begegnung mit der italienischen Kultur in ihrer sizilianischen und palermitanischen Ausprägung, sodass man beide Institute geradezu als städtische Institutionen bezeichnen könnte. Sie unterstützen heute in voller Synergie mit ihrem Umfeld das Bestreben Palermos als Stadt der Inklusion und des Austauschs par excellence zu einem Zentrum für herausragendes kulturelles und künstlerisches Schaffen zu werden. Die bilateralen deutsch-französischen Beziehungen werden somit trilateral und beziehen Italien voll mit ein, um die Verbindungen zwischen unseren Ländern, unseren Ländern und Europa sowie unseren Ländern und dem Mittelmeerraum zu festigen.“

Der Generalsekretär des Goethe Instituts Johannes Ebert sagte anlässlich der Eröffnung:

„Die europäische Zusammenarbeit hat für das Goethe-Institut eine hohe Priorität. Es ist eine große Chance, diese innovative und intensive Form der europäischen Zusammenarbeit ganz konkret in der täglichen Arbeit zu erproben. Dass wir die erste Kooperation „Kultur Ensemble“ mit einem gemeinsamen Gebäude in Palermo beginnen, hat Symbolkraft: In Italien als EU-Gründungsland einerseits und in Sizilien andererseits, wo Europa schon immer mit anderen Kulturen zusammentrifft. Denn wenn Europa erfolgreich sein will, geht es gerade in heutigen Zeiten um inneren Zusammenhalt und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der Welt. Beides verkörpert „Kultur Ensemble“. Besonders froh bin ich, dass unser deutsch-französisch-italienisches Residenzprogramm mit seinem Ateliercharakter sich so stark auf die künstlerische Zusammenarbeit fokussiert – denn Europa muss immer wieder neu imaginiert und reflektiert werden. Dafür sind die Künste unerlässlich.“

7 Juni
2021

Auswärtiges Amt zum gemeinsamen Telefonat von Außenminister Maas und seinem französischen Amtskollegen Jean-Yves Le Drian mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow (7. Juni 2021)

Nach einem gemeinsamen Telefonat von Außenminister Heiko Maas und seinem französischen Amtskollegen Jean-Yves Le Drian mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow erklärte ein Sprecher des Auswärtigen Amts heute (07.06.):

„Im Mittelpunkt des Telefongesprächs stand der Konflikt in der Ost-Ukraine. Außenminister Maas und sein französischer Kollege Le Drian unterstrichen die fortgesetzten Bemühungen von Deutschland und Frankreich im Normandieformat (Russland, Ukraine, Deutschland und Frankreich), um mehr und substantielle Fortschritte bei der Konfliktlösung zu erreichen. Die Minister sprachen über den Stand der Verhandlungen zur Umsetzung der Minsker Abkommen von 2014/2015 und der Pariser Gipfelschlussfolgerungen vom Dezember 2019. Auch Russland bleibt hierbei aufgerufen, einen positiven Beitrag zur Lösung des Konflikts zu leisten.

Der bevorstehende erste Jahrestag der Einigung auf zusätzliche Maßnahmen zur Stabilisierung des Waffenstillstands am 22.07. kann dabei als Zielmarke dienen, um die Einhaltung des Waffenstillstands erneut zu bekräftigen.

Angesichts jüngster Truppenbewegungen und Übungen mahnten die Außenminister Transparenzerfordernisse auf Grundlage des ‘Wiener Dokuments’ an.

Weiteres Thema des Gesprächs war vor dem Hintergrund der aktuellen Spannungen an der armenisch-aserbaidschanischen Grenze der weiterhin ungelöste Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan mit Bezug auf die Region Berg-Karabach.“