Mehr im Netz

28 April
2008

Studieren in Deutschland und Frankreich: Doppelabschluss im deutschen und französischen Recht

28.04.2008
Einen integrierten deutsch-französischen Studienkurs Rechtswissenschaften bieten die Universitäten Düsseldorf und Cergy-Pontoise bei Paris an. Ziel des dreijährigen Studiums ist ein Doppelabschluss im deutschen und französischen Recht. Dieser besteht aus der französischen "licence" und dem deutschen Hochschulzertifikat "Integrierte licence im deutschen und französischen Recht, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf", der auch die deutsche Zwischenprüfung enthält. Damit ermöglicht der Abschluss ein juristisches Master- bzw. Hauptstudium in beiden Ländern.
Interessierte Abiturienten mit guten Sprachkenntnissen können sich bis zum 26. Mai eines jeden Jahres bei der Universität Düsseldorf um einen der Studienplätze bewerben. Zusätzlich erforderlich ist derzeit noch eine Bewerbung bei der ZVS in Dortmund innerhalb der dortigen Fristen.

Alle Artikel:

8 Februar
2010

„Frankreich altert, Deutschland vergreist“

(08.02.10)

JPG - 47.8 kB

Demographische Probleme diesseits und jenseits des Rheins, copyright: dpa/ picture alliance


Die demographische Entwicklung in Deutschland und in Frankreich verläuft gegensätzlich. Während die deutsche Bevölkerung seit 2003 schrumpft, wächst Frankreich aufgrund seines Geburtenüberschusses kontinuierlich. Früher als erwartet, vermutlich schon zur Mitte des Jahrhunderts, dürfte Frankreich mehr Einwohner als Deutschland zählen.
Das sieht eine vom französischen Forschungsinstitut Ifri im Januar veröffentlichte Studie voraus, die den Titel „Le décrochage démographique“ (deutscher Titel: Ungleiche Nachbarn) trägt.
5 Februar
2010

Schritt für Schritt

05.02.2010
Kleine Schritte statt großer Gesten: So könnte die deutsch-französische „Agenda 2020“ überschrieben sein, die Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr französischer Kollege Nicolas Sarkozy gestern vorgestellt haben. ... Imposant mögen die Ideen zunächst nicht wirken, aber umsetzbar. Keine krachenden Ansagen, aber die Grundlage, einander die Kultur des jeweils anderen näherzubringen. Ob in der deutsch-französischen Kindertagesstätte, bei der Städtepartnerschaft oder im länderübergreifenden Jugendparlament: Das sind die Orte, wo Menschen zusammenkommen und -bleiben.
5 Februar
2010

Reizwort endlich ausgesprochen

05.02.2010
Neue Töne: Die Kanzlerin spricht erstmals von einer „Wirtschaftsregierung“ in der EU und nähert sich damit der Position von Präsident Sarkozy an. Bis vor kurzem hatte sich die Bundesregierung noch dagegen gewehrt, bereits der Begriff „Wirtschaftsregierung“ galt als Reizwort. Das ist nicht der einzige Sinneswandel der Kanzlerin.
4 Februar
2010

Keine exklusive Liebe

04.02.2010
Stolz wird in Berlin darauf hingewiesen, dass Angela Merkel wie schon an ihrem ersten, so auch an diesem 100. Regierungstag als wiedergewählte Bundeskanzlerin in Paris sei. Das zeige symbolisch, wie wichtig Deutschland die Freundschaft zu Frankreich nehme. Doch selbst bei der Symbolik hat Berlin früh Grenzen gezogen, um allzu enge Umarmungen der Franzosen abzuwehren.
4 Februar
2010

Geht es noch enger?

04.02.2010
Europa braucht Führungskraft meint Ursula Welter vom Deutschlandfunk - Führungskraft, für die nur Deutschland und Frankreich gemeinsam einstehen könnten. Doch ein Selbstläufer sei das nicht, deshalb könne es nicht schaden, wenn Frankreich und Deutschland, sich von Zeit zu Zeit aufschrieben, dass sie eng miteinander zusammenarbeiten wollten. Die Agenda 2020 sei eine to-do - Liste für die Ressortchefs beidseits des Rheins. Was dabei herauskomme werde man sehen.
4 Februar
2010

„Agenda 2020“ für den Nachbarn

4.02.2010
Nicolas Sarkozy liebt große Auftritte. An diesem Donnerstag bietet sich dafür wieder einmal eine Gelegenheit, wenn Frankreichs Präsident in Paris die Bundeskanzlerin empfängt. Zum 12. deutsch-französischen Ministerrat bringt Angela Merkel (CDU) fast ihr gesamtes Kabinett mit. Einige Minister der schwarz-gelben Koalition hätten ihre französischen Kollegen noch nicht getroffen, hieß es in Berlin, dies sei eine Gelegenheit, sich kennenzulernen. Eine „Agenda 2020“ wollen die beiden Regierungen vorlegen, ein ganzes Paket gemeinsamer Initiativen für die Zusammenarbeit in den kommenden zehn Jahren.
Insgesamt geht es um 80 Projekte aus den Bereichen Wirtschaft, Klima und Energie, Bildung und Forschung, Sicherheit und Verteidigung, zivilgesellschaftliches Engagement und institutionelle Zusammenarbeit. Nach den Veränderungen in der EU mit dem Vertrag von Lissabon und neuem Personal sei dies „der geeignete Zeitpunkt, den deutsch-französischen Motor in den siebten Gang zu schalten“, hieß es vorab aus deutschen Regierungskreisen.
4 Februar
2010

„Agenda 2020 frei von handwerklichen Fehlern“

04.02.2010
Als kraftvolle Geste im deutsch-französischen Annäherungsprozess haben Bundeskanzlerin Merkel und Präsident Sarkozy die 80 Punkte umfassende gemeinsame „Agenda 2020“ bezeichnet, die von den fast komplett versammelten Regierungskabinetten am Donnerstag in Paris verabschiedet wurde.

Im Festsaal des Elysée-Palastes nahmen die Minister nach Nationalität getrennt Platz, die Deutschen rechts, die Franzosen links. Ziel der „Agenda“ ist ein deutsch-französisches Zusammenrücken. Das soll nicht mehr über symbolträchtige Prestigeprojekte (Euro oder EADS) erfolgen, sondern über „konkrete und ambitionierte Vorhaben“. Mit der Agenda ihres Vorgängers Schröder könne der vorgelegte 80-Punkte-Plan schon deshalb nicht verglichen werden, weil die „Agenda 2020“ „frei von handwerklichen Fehlern“ sei, sagte die Bundeskanzlerin.
4 Februar
2010

Europas Motor mit neuem Takt

04.02.2010
Mithilfe von achtzig konkreten Projekten sollen Frankreich und Deutschland in den nächsten zehn Jahren enger zusammenrücken. Paris hätte noch mehr gewollt.
Die Körpersprache zeugt mittlerweile von herzlicher Routine und erprobter Freundschaft. Nicolas Sarkozy und Angela Merkel, so jedenfalls mutete ihre Begrüssung auf den Stufen des Elysée-Palasts an, haben in den letzten Jahren gelernt, sich zu verstehen. Die Gesten wirken stimmig. Trotz aller Differenzen, den politischen wie den stilistischen, zwischen dem französischen Staatspräsidenten und der deutschen Kanzlerin. In der Krise rücken die beiden ungleichen Nachbarn nun noch näher zusammen.
4 Februar
2010

Vive l’Agenda 2020

04.02.2010
Deutschland und Frankreich wollen Seite an Seite ins neue Jahrzehnt schreiten - 80 Projekte sollen dies besiegeln. Auch in der Außenpolitik wollen sich Merkel und Sarkozy enger abstimmen
27 Januar
2010

Deutschland und Frankreich driften auseinander – und müssen heute mehr denn je zusammengehalten werden

27.01.2010
Deutschland kann seine Interessen in der Welt nur als Teil Europas verfolgen. Allein ist es zu schwach. Aber das Europa der 27 ist ein komplexes Gebilde, das politisch geführt werden muss. Seine Institutionen sind dazu außerstande, nur Nationen können die Führungsaufgabe bewältigen. Im besten Fall die beiden stärksten: Deutschland und sein wichtigster Wirtschaftspartner, die Nummer zwei in Europa. Beide vereinigen fast die Hälfte des europäischen BIP auf sich und verfügen über mehr als 30 Prozent der Stimmen in der EU.
Das strategische Interesse der beiden besteht darin, Europa und damit sich selbst sicher durch die Fährnisse der Globalisierung zu bringen. Und das ist wichtiger als jede Interessendifferenz. Eben deshalb wäre es sträflich, ließe Deutschlands Frankreichpolitik die Dinge treiben.
Pages :
1 2 3 4 5 6 7 8 9 ...

"Vu sur le Net"

Bildung