
Am Beginn des Workshops steht die eigene Körperwahrnehmung: Die Teilnehmer untersuchen die Bedeutung des Schwerpunkts, die Bewegungsmöglichkeiten der Gelenke und die Beziehung zu Raum und Mensch. Diese Erfahrungen übertragen sie auf scheinbar unbewegliche Körper wie Papier, Folie oder Objekte. Parallel dazu gestalten die Teilnehmer eigene Figuren nach Methoden von Prof. Albrecht Roser und können davon ausgehend unterschiedliche Figurenarten (z.B. Maske, Handpuppe, Marionette, Stabpuppe) bauen, mit denen sie eigene Szenen erarbeiten.
In diesem Kurs werden die vielfältigen Beziehungen zwischen den Künsten Jonglage und Musik entdeckt und vertieft. Dabei spielen technische und künstlerische Umsetzung eine besondere Rolle: Die Teilnehmer proben den richtigen Körpereinsatz, um Jonglage mit einfachen und komplexen Rhythmen zu verbinden, sie halten ihre Bewegungsmuster und die Musik in Notationen fest, und sie entwickeln aus Kompositionen heraus neue artistische Kreationen – so dass am Ende dieser Entdeckungsreise ein Artist steht, der mit Klängen jongliert. Der Kurs richtet sich sowohl an Anfänger als auch an fortgeschrittene Jongleure.
