23
Juni
2008
23.06.2008

- Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft
Schon seit 1995 bieten die Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft und die französische Ecole Nationale Supérieure de Mécanique et des Microtechniques (ENSMM) Besançon einen gemeinsamen deutsch-französischen Studiengang in der Fahrzeugtechnologie an.
Seit Anfang des Jahres besteht nun für die Studierenden der Hochschule Karlsruhe auch in den Studiengängen Maschinenbau und Mechatronik die Möglichkeit, ihr Studium mit dem deutschen Master-Abschluss und dem französischen Diplôme d’Ingénieur de l’ENSMM abzuschließen.
Die Universität bietet zusätzliche Sprachkurse und spezielle Vorbereitungskurse an, damit die Studenten ausreichende Französischkenntnisse für ein solches Studium erhalten.
Bewerbungsschluss für das Wintersemester 2008/09 ist der
15. Juli 2008
17
März
2010
17.03.2010
Sie warnten am Dienstag
in einer gemeinsamen Erklärung vor "allen protektionistischen Versuchungen". Merkel und Sarkozy kündigten zugleich an, in Abstimmung mit der EU-Kommission und den betroffenen europäischen Partnern die Auswirkungen künftiger Entwicklungen in dieser Angelegenheit zu prüfen.
Das europäische Luft- und Raumfahrtunternehmen EADS sowie sein US- Partner Northrop Grumman hatten sich aus dem Bieterwettbewerb über 179 Tankflugzeuge im Wert von 35 Milliarden Dollar zurückgezogen. Beide Konzerne begründeten dies mit unfairen Wettbewerbsbedingungen. Die Ausschreibung sei voll auf den Konkurrenten Boeing zugeschrieben. EADS ist ein deutsch-französisch dominiertes Unternehmen.
Merkel und Sarkozy zeigten sich "besorgt angesichts der Umstände, die den US-Konzern Northrop Grumman und seinen europäischer Partner EADS veranlasst haben, sich aus der Ausschreibung für das neue Luftbetankungsflugzeug für die US-Luftwaffe zurückzuziehen". Sie verwiesen darauf, dass die US-Luftwaffe sich 2008 zugunsten des Angebots von Northrop Grumman und EADS ausgesprochen habe, nachdem der US-Kongress den Boeing erteilten Auftrag annulliert habe.
8
Februar
2010
(08.02.10)

- Demographische Probleme diesseits und jenseits des Rheins, copyright: dpa/ picture alliance
Die demographische Entwicklung in Deutschland und in Frankreich verläuft gegensätzlich. Während die deutsche Bevölkerung seit 2003 schrumpft, wächst Frankreich aufgrund seines Geburtenüberschusses kontinuierlich. Früher als erwartet, vermutlich schon zur Mitte des Jahrhunderts, dürfte Frankreich mehr Einwohner als Deutschland zählen.
Das sieht eine vom französischen Forschungsinstitut Ifri im Januar veröffentlichte Studie voraus, die den Titel „Le décrochage démographique“ (deutscher Titel: Ungleiche Nachbarn) trägt.
5
Februar
2010
05.02.2010
Kleine Schritte statt großer Gesten: So könnte die deutsch-französische „Agenda 2020“ überschrieben sein, die Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr französischer Kollege Nicolas Sarkozy gestern vorgestellt haben. ... Imposant mögen die Ideen zunächst nicht wirken, aber umsetzbar. Keine krachenden Ansagen, aber die Grundlage, einander die Kultur des jeweils anderen näherzubringen. Ob in der deutsch-französischen Kindertagesstätte, bei der Städtepartnerschaft oder im länderübergreifenden Jugendparlament: Das sind die Orte, wo Menschen zusammenkommen und -bleiben.
5
Februar
2010
05.02.2010
Neue Töne: Die Kanzlerin spricht erstmals von einer „Wirtschaftsregierung“ in der EU und nähert sich damit der Position von Präsident Sarkozy an. Bis vor kurzem hatte sich die Bundesregierung noch dagegen gewehrt, bereits der Begriff „Wirtschaftsregierung“ galt als Reizwort. Das ist nicht der einzige Sinneswandel der Kanzlerin.
4
Februar
2010
04.02.2010
Stolz wird in Berlin darauf hingewiesen, dass Angela Merkel wie schon an ihrem ersten, so auch an diesem 100. Regierungstag als wiedergewählte Bundeskanzlerin in Paris sei. Das zeige symbolisch, wie wichtig Deutschland die Freundschaft zu Frankreich nehme. Doch selbst bei der Symbolik hat Berlin früh Grenzen gezogen, um allzu enge Umarmungen der Franzosen abzuwehren.
4
Februar
2010
04.02.2010
Europa braucht Führungskraft meint Ursula Welter vom Deutschlandfunk - Führungskraft, für die nur Deutschland und Frankreich gemeinsam einstehen könnten. Doch ein Selbstläufer sei das nicht, deshalb könne es nicht schaden, wenn Frankreich und Deutschland, sich von Zeit zu Zeit aufschrieben, dass sie eng miteinander zusammenarbeiten wollten. Die Agenda 2020 sei eine to-do - Liste für die Ressortchefs beidseits des Rheins. Was dabei herauskomme werde man sehen.
4
Februar
2010
4.02.2010
Nicolas Sarkozy liebt große Auftritte. An diesem Donnerstag bietet sich dafür wieder einmal eine Gelegenheit, wenn Frankreichs Präsident in Paris die Bundeskanzlerin empfängt. Zum 12. deutsch-französischen Ministerrat bringt Angela Merkel (CDU) fast ihr gesamtes Kabinett mit. Einige Minister der schwarz-gelben Koalition hätten ihre französischen Kollegen noch nicht getroffen, hieß es in Berlin, dies sei eine Gelegenheit, sich kennenzulernen. Eine „Agenda 2020“ wollen die beiden Regierungen vorlegen, ein ganzes Paket gemeinsamer Initiativen für die Zusammenarbeit in den kommenden zehn Jahren.
Insgesamt geht es um 80 Projekte aus den Bereichen Wirtschaft, Klima und Energie, Bildung und Forschung, Sicherheit und Verteidigung, zivilgesellschaftliches Engagement und institutionelle Zusammenarbeit. Nach den Veränderungen in der EU mit dem Vertrag von Lissabon und neuem Personal sei dies „der geeignete Zeitpunkt, den deutsch-französischen Motor in den siebten Gang zu schalten“, hieß es vorab aus deutschen Regierungskreisen.
4
Februar
2010
04.02.2010
Als kraftvolle Geste im deutsch-französischen Annäherungsprozess haben Bundeskanzlerin Merkel und Präsident Sarkozy die 80 Punkte umfassende gemeinsame „Agenda 2020“ bezeichnet, die von den fast komplett versammelten Regierungskabinetten am Donnerstag in Paris verabschiedet wurde.
Im Festsaal des Elysée-Palastes nahmen die Minister nach Nationalität getrennt Platz, die Deutschen rechts, die Franzosen links. Ziel der „Agenda“ ist ein deutsch-französisches Zusammenrücken. Das soll nicht mehr über symbolträchtige Prestigeprojekte (Euro oder EADS) erfolgen, sondern über „konkrete und ambitionierte Vorhaben“. Mit der Agenda ihres Vorgängers Schröder könne der vorgelegte 80-Punkte-Plan schon deshalb nicht verglichen werden, weil die „Agenda 2020“ „frei von handwerklichen Fehlern“ sei, sagte die Bundeskanzlerin.
4
Februar
2010
04.02.2010
Mithilfe von achtzig konkreten Projekten sollen Frankreich und Deutschland in den nächsten zehn Jahren enger zusammenrücken. Paris hätte noch mehr gewollt.
Die Körpersprache zeugt mittlerweile von herzlicher Routine und erprobter Freundschaft. Nicolas Sarkozy und Angela Merkel, so jedenfalls mutete ihre Begrüssung auf den Stufen des Elysée-Palasts an, haben in den letzten Jahren gelernt, sich zu verstehen. Die Gesten wirken stimmig. Trotz aller Differenzen, den politischen wie den stilistischen, zwischen dem französischen Staatspräsidenten und der deutschen Kanzlerin. In der Krise rücken die beiden ungleichen Nachbarn nun noch näher zusammen.
4
Februar
2010
04.02.2010
Deutschland und Frankreich wollen Seite an Seite ins neue Jahrzehnt schreiten - 80 Projekte sollen dies besiegeln. Auch in der Außenpolitik wollen sich Merkel und Sarkozy enger abstimmen
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