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Alphabetische Liste :

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A

www.arte.tv
- Der deutsch-französische Fernsehsender ARTE produziert und strahlt Fernsehsendungen aus, die sich durch einen im weitesten Sinne kulturellen und internationalen Charakter auszeichnen und das Verständnis und die Annäherung der Völker in Europa fördern.

www.afccre.org
- Die AFCCRE ist die französische Sektion des Rates der Gemeinden und Regionen Europas, einer europäischen Organisation, in der sich mehr als 100.000 Gebietskörperschaften Europas zusammengeschlossen haben.

www.allemagne-au-max.com
- Mit AllemagnOmaX kann man Deutschland leicht kennen lernen: Hier geht es um Musik, Kino, Freizeit, aber auch ums Studieren und Reisen. Deutsche Künstler, Filme und Hauptfeiertage werden auf einzelnen "Zetteln" in deutscher und französischer Sprache vorgestellt. Im Forum besteht die Möglichkeit, über diese Themen zu diskutieren.


B

- Bayerisch-Französisches Hochschulzentrum (BFHZ). Das Bayerisch-Französische Hochschulzentrum (Centre de Coopération Universitaire Franco-Bavarois) hat als regionale Schnittstelle den Auftrag, die deutsch-französische Zusammenarbeit in Hochschule und Forschung zu intensivieren. Das BFHZ wurde 1998 als gemeinsame Einrichtung der Technischen Universität München (TUM) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) gegründet und fungiert als regionale Schnittstelle für die deutsch-französische Zusammenarbeit sowohl in der Forschung als auch der Lehre.
DIE BEVOLLMÄCHTIGTE DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND FÜR KULTURELLE ANGELEGENHEITEN IM RAHMEN DES VERTRAGES ÜBER DIE DEUTSCH-FRANZÖSISCHE ZUSAMMENARBEIT- -Vom 31. August 2011 bis 31. Dezember 2014 nimmt die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer das Amt der Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit wahr. Sie vertritt die Interessen der 16 Bundesländer in kulturellen und bildungspolitischen Fragen mit Frankreich. Hier finden Sie umfangreiche Informationen zu seiner Arbeitsweise und seinem Arbeitsgebiet, wichtige Dokumente zu den deutsch-französischen Kulturbeziehungen, Fördermöglichkeiten von deutsch-französischen Projekten sowie Hinweise auf wichtige Akteure der deutsch-französischen Freundschaft.

- Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

- Die Deutsche Botschaft in Frankreich zählt zu den wichtigsten deutschen Auslandsvertretungen weltweit.

- Die Französische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland zählt zu den wichtigsten französischen Auslandsvertretungen weltweit.

www.ministere-federal-des-finances.de
- Bundesministerium der Finanzen. Informationen auch in französischer Sprache über Deutschland, seinen Bundeshaushalt, sein Steuersystem, aber auch über die Rolle Deutschlands und des Bundesministeriums der Finanzen innerhalb der Europäischen Union und der verschiedenen internationalen Gremien. Innerhalb der Bundesregierung ist das Bundesministerium der Finanzen die Behörde, die für Haushalts- und Steuerangelegenheiten zuständig ist.



C

www.cerfa-ifri.org
- CERFA - Das Studienkomitee für deutsch-französische Beziehungen (Comité d’études des relations franco-allemandes) trägt durch die Organisation von Begegnungen und deutsch-französischen Seminaren sowie durch Forschungsarbeiten auf Gebieten von gemeinsamem Interesse zu einer besseren Kenntnis der jeweiligen politischen und wirtschaftlichen Ansätze beider Länder bei. Es untersteht auf französischer Seite dem Institut français des relations internationales (Ifri) und auf deutscher Seite der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP).

- Das Centre Marc Bloch ist ein deutsch-französisches Zentrum für Sozialwissenschaften und vereint unter seinem Dach alle dazugehörigen Fachrichtungen; insbesondere Geographie, Geschichte, Politikwissenschaft und Soziologie.

www.cidal.diplo.de
- CIDAL - Ziel des Informations- und Dokumentationszentrums der Deutschen Botschaft in Paris (Centre d’information et de documentation d’Ambassade de l’Allemagne) ist es, die französische Öffentlichkeit über das heutige Deutschland und die deutsch-französischen Beziehungen zu informieren.

www.ciera.fr
- CIERA - Das Interdisziplinäre Zentrum für Deutschlandstudien und -forschung (Centre interdisciplinaire d’études et de recherches sur l’Allemagne), eine öffentliche Einrichtung für Bildung und Forschung mit Deutschlandbezug, ist eine Stätte für interdisziplinäre Aus- und Fortbildung.

www.cirac.u-cergy.fr
- Das Centre d’information et de recherche sur l’Allemagne contemporaine (CIRAC) ist ein Forschungs- und Informationszentrum zur deutschen Wirtschaft und Gesellschaft und den deutsch-französischen Beziehungen.

- Connexion Emploi ist der Vermittlung von Bewerbern mit deutsch-französischem Profil gewidmet und deckt alle Branchen ab.


D

- DAAD - Die Website des Deutschen Akademischen Austauschdienstes in Paris wendet sich an Studierende, die in Frankreich eingeschrieben sind und ihr Studium oder ihre Forschungstätigkeit in Deutschland fortsetzen möchten.

 www.deutschmobil.fr
- Das DeutschMobil ist ein Minibus, an dessen Steuer deutsche Lektoren oder Lektorinnen sitzen, die Schüler der Grund- und Mittelstufe besuchen, um in Frankreich für die deutsche Sprache und Kultur zu werben.

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- DFH - Die Deutsch-Französische Hochschule, deren Sitz sich in Saarbrücken befindet, besteht aus einem Verbund von französischen und deutschen Hochschuleinrichtungen. Sie verfolgt das Ziel, die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich im Hochschul- und Forschungsbereich zu verstärken.

www.francoallemand.com
- Die Deutsch-Französische Industrie- und Handelskammer in Paris wurde am 15. Juni 1955 gegründet und begleitet seit mehr als 50 Jahren die deutsch-französischen Wirtschaftsbeziehungen.

v- DFI - Das Deutsch-Französische Institut ist ein sozialwissenschaftliches Forschungs- und Dokumentationszentrum.

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- DFJW - Das Deutsch-Französische Jugendwerk wurde 1963 durch den Élysée-Vertrag gegründet. Es ist eine internationale Organisation im Dienst der deutsch-französischen Zusammenarbeit. Das DFJW fördert den Jugendaustausch durch finanzielle, pädagogische und sprachliche Unterstützung, durch inhaltliche Vorbereitung und Analyse der Begegnungen und durch seine Informations- und Beratungsangebote.

- DFS - Das Deutsch-Französische Sekretariat für Austauschprogramme in der beruflichen Bildung unterstützt die Partnerschaften zwischen den Einrichtungen der beruflichen Bildung in Deutschland und Frankreich.

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- DGAP - Das Programm Frankreich / deutsch-französische Beziehungen der DGAP trägt zur Analyse der bilateralen Beziehungen beider Länder, ihrer Funktion im europapolitischen Kontext und der französischen Außenpolitik bei.

www.dokumente-documents.info

Dokumente/Documents informiert als deutsch-französische bilinguale Zeitschrift über die aktuellen politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen in Frankreich und Deutschland sowie über zentrale Fragen der deutsch-französischen Zusammenarbeit.


F

- FplusD ist das deutsch-französische Sprachenportal.

www.kultur-frankreich.de/francemobil
- Die FranceMobil-ReferentInnen, die am Steuer der Renault Kangoos sitzen, sind alle junge, von Deutschland begeisterte Franzosen. Ihre Aufgabe ist es, deutschen Jugendlichen Frankreich näher zu bringen und sie anzuregen, Französisch zu lernen und weiterzulernen.

- Die Friedrich-Ebert-Stiftung organisiert in Zusammenarbeit mit politischen, wissenschaftlichen und staatlichen Einrichtungen deutsch-französische Begegnungen, europäische Kolloquien und Thementage. Diese Veranstaltungen tragen den Herausforderungen der europäischen Einigung Rechnung und verfolgen das Ziel, Themen zu erarbeiten und zu diskutieren, die sich in der Europäischen Union stellen.


G

- La Gazette de Berlin, die einzige zweimal monatlich erscheinende französischsprachige Zeitschrift zwischen Alpen und Ostsee.

- Mit dem Goethe-Institut, dem offiziellen deutschen Kulturinstitut, Deutsch lernen und in die deutsche Kultur "hineinschnuppern".

- Die Stiftung Genshagen setzt sich für den Dialog zwischen der deutschen und der französischen Zivilgesellschaft und für den europäischen Einigungsprozess ein.

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Bild Güz


Die Gesellschaft für übernationale Zusammenarbeit e.V. (GÜZ) ist der deutsche Zweig einer Organisation, die zu den ältesten deutsch-französischen Vereinigungen zählt. Insbesondere durch die Organisation von Jugend-Begegnungen setzt sich GÜZ dafür ein, die Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Deutschland zu vertiefen und die Jugendlichen beider Länder für die Weiterentwicklung der europäische Integration zu interessieren.


H

- Das Heinrich-Heine-Haus, 1956 im Herzen der Cité Internationale Universitaire de Paris erbaut, bietet deutschen Studierenden und Wissenschaftlern günstige Studienbedingungen und Wohnmöglichkeiten in Paris. Das Maison Heinrich Heine sieht sich als internationale Stätte der Begegnung und deutsch-französisches Kulturzentrum inmitten einer multikulturellen Gemeinschaft.


I

- Das Netzwerk der französischen Kulturinstitute in Deutschland zeigt durch die Vielfalt der Gebiete, auf denen sie tätig sind, wie intensiv die kulturellen, geistigen und künstlerischen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich sind.


K

- Die Konrad-Adenauer-Stiftung in Paris trägt dazu bei, den Dialog zwischen deutschen und französischen Entscheidungsträgern und Experten zu intensivieren, um die Zukunft des Europäischen Integrationsprozesses zu fördern. Sie setzt sich zum Ziel, dem deutsch-französischen Motor eine neue inhaltliche Dimension zu verleihen. Zu diesem Zweck organisiert die KAS regelmäßig Veranstaltungen. Sie verfasst auch eine Vielzahl von politischen Berichten.


- Die Koordinierungsstelle Erneuerbare Energien ist ein Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Erneuerbaren-Branche in Deutschland und Frankreich, insbesondere im Wind- und Solarbereich, miteinander zu vernetzen. Sie wurde 2006 auf Initiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und des französischen Ministère délégué à l’Industrie zunächst als Windenergieverein ins Leben gerufen. Im Jahr 2010 haben die deutsche und die französische Regierung im Rahmen der Deutsch-französischen Agenda 2020 beschlossen, die Aktivitäten auf andere Energieträger auszuweiten. Die Koordinierungsstelle wird seit ihrer Gründung von den Erneuerbaren-Verbänden beider Länder sowie namhaften Akteuren der Branche unterstützt. Mit der Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung durch den Bundesumweltminister Peter Altmaier und die französische Umweltministerin Delphine Batho am 7. Februar 2013 wurde die Umwandlung der Koordinierungsstelle in ein Deutsch-französisches Büro für Erneuerbare Energien beschlossen.

M

- Der Master of European Governance and Administration (MEGA) ist ein anspruchsvoller Abschluss, der gemeinsam von den Universitäten Potsdam und Paris I verliehen wird. Der MEGA steht 30 jungen Führungskräften aus Deutschland, Frankreich und anderen Mitgliedstaaten oder Beitrittskandidaten der Europäischen Union offen.

www.dgtpe.minefi.gouv.fr
- Ministère de l’Économie des Finances et de l’Industrie.


P

- Das Präsidialamt der Republik Frankreich.


R

- RFI - Radio France Internationale hat den Auftrag, durch die Gestaltung und Planung von Radiosendungen in französischer Sprache oder anderen Sprachen für ausländische Hörer oder im Ausland lebende Franzosen zur Verbreitung der französischen Kultur beizutragen.

www.rencontres.de
- rencontres, das deutsch-französische Magazin - Alles, was Sie schon immer über Ihre Nachbarn wissen wollten, auf einen Klick: Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Zweisprachig und kostenlos.


T

- TV5MONDE ist ein vielfältiges Medium, ein Sparten übergreifender Fernsehsender, der durch seine Inhalte und Programmgestaltung unterschiedliche Kulturen und Sichtweisen vermitteln möchte und dadurch einen ungetrübten Blick auf die Welt gestattet.


V

http://www.fafapourleurope.org/index.php?option=com_content&view=section&layout=blog&id=7&Itemid=1
- Die VDFG, die Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa, und ihre Schwesterorganisation in Frankreich, die FAFA, Fédération des Associations Franco-Allemandes pour l’Europe sind ein 1957 gegründeter grenzüberschreitender Arbeitskreis, organisiert in überparteilich und überkonfessionell arbeitenden Vereinen.

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6 Juni
2011

Deutsch-französische Diplomatenausbildung in Paris (6 - 10.06.2011)


le Quai d'Orsay, photo : F. de la Mure.
Insgesamt nehmen 106 junge Diplomaten (41 Deutsche und 65 Franzosen) an diesem "gemeinsamen deutsch-französischen Ausbildungsmodul" in der Diplomatenausbildung teil. Das gemeinsame Ausbildungsmodul wurde auf dem deutsch-französischen Ministerrat im Februar 2010 im Rahmen der deutsch-französischen Agenda 2020 beschlossen. Es soll dazu beitragen, den deutschen und den französischen Auswärtigen Dienst künftig noch enger zu vernetzen und zu verzahnen. Die Woche bietet gleichermaßen Gelegenheit, sich über die Außenpolitik beider Länder auszutauschen, insbesondere über die aktuell wichtigen Fragen der internationalen Politik.

Die Teilnehmer wurden durch den Minister für Europa-Angelegenheiten und Generalsekretär für die deutsch-französische Zusammenarbeit, Laurent Wauquiez, den diplomatischen Beratern des französischen Staatspräsidenten sowie dem Generalsekretär für europäische Angelegenheiten und Leiter der Europa-Abteilung beim Ministerium für europäische und auswärtige Angelegenheiten empfangen. Dies bot ihnen die Gelegenheit, mit erfahrenen politischen Akteuren über neue Herausforderungen der Außenpolitik diskutieren.


Laurent Wauquiez s'adressant aux jeunes diplomates français et allemands. Photo : MAEE.
So hob Laurent Wauquiez die Bedeutung einer bürgernahen Vermittlung der deutsch-französischen Zusammenarbeit auf europäischer Ebene hervor.
"Wir müssen die Unterschiede zwischen Frankreich und Deutschland kennen und verstehen", erklärte der Europaminister und forderte die jungen Diplomaten dazu auf, sich als Vermittler zu betätigen, um dieses "deutsch-französische Verhältnis auch in seiner reifen Phase weiter zu pflegen".

Die angehenden Diplomaten werden auch im Senat und weiteren Institutionen empfangen.

Im Anschluss an diese Modulwoche reisen die Teilnehmer gemeinsam nach Brüssel, wo strategische und außenpolitische Fragen der Europäischen Union behandelt werden.

Le groupe des jeunes diplomates français et allemands dans le Salon de l'Horloge. Photo MAEE.
30 Mai
2011

Deutsch-Französisches Pilotprojekt: Östliche Partnerschaft (22. -28.05.2011)

22. -28.05.2011
Im Rahmen des Gästeprogramms der Bundesrepublik Deutschland fand vom 22. - 28. Mai 2011 erstmals ein deutsch-französisches Gemeinschaftsprojekt mit Teilnehmern aus den sechs Ländern der Östlichen Partnerschaft der Europäischen Nachbarschaftspolitik in Paris und Berlin statt.

Mit der gemeinsamen Reise soll in zweifacher Hinsicht ein politisches Zeichen gesetzt werden: für die europäische Einigung und für die Deutsch-Französische Zusammenarbeit.

Vor dem Hintergrund der Veränderungen in Nordafrika, die aktuell die volle politische Aufmerksamkeit beanspruchen, wurde diese Einladung bewußt genutzt, um mit Vertretern der Partnerländern die Zukunft der Östlichen Nachbarschaftspolitik der EU zu diskutieren. Eingeladen waren Parlamentarierinnen aus Armenien und Georgien sowie Vertreter von zivilgesellschaftlichen Organisationen aus Aserbaidschan, Belarus, Moldau und der Ukraine.

Im Auswärtigen Amt begrüßte Bundesminister Westerwelle persönlich die Gästegruppe. Im Anschluss daran führte Staatssekretär Born politische Gespräche zu den Perspektiven der europäischen Beziehungen und der regionalen Konflikte.
24 Mai
2011

Teilnahme des französischen Europaministers Laurent Wauquiez an einer Kabinettssitzung der saarländischen Landesregierung in Saarbrücken

Zum ersten Mal hat ein französischer Minister heute (24.05.2011) an der Kabinettssitzung einer deutschen Landesregierung teilgenommen. Die Anwesenheit des französischen Europaministers und Generalsekretärs für die deutsch-französische Zusammenarbeit, Laurent Wauquiez, ging auf eine Einladung des saarländischen Ministerpräsidenten, Peter Müller, zurück.

Das Saarland unterstreicht mit dieser Initiative sein starkes Engagement für die deutsch-französische Zusammenarbeit. Aufgrund ihrer zahlreichen Kompetenzen spielen die deutschen Bundesländer eine Schlüsselrolle bei der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, insbesondere in den Bereichen Bildung und Kultur.

Die außerordentliche Kabinettssitzung widmete sich weitgehend der Umsetzung der deutsch-französischen Agenda 2020.

Ein weiteres Thema waren die Bemühungen zur Förderung der französischen und der deutschen Sprache im Partnerland. Im Saarland gibt es bereits 150 deutsch-französische Kindergärten.

Neben der Einrichtung von Mobilitätshilfen für Grenzgänger (insbesondere durch die Besteuerung von Einkünften und Studien zur Schieneninfrastruktur) wurden außerdem der Ausbau der Städtepartnerschaften und die Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen französischen und deutschen Verwaltungen diskutiert.

Schließlich sprachen der französische Europaminister und der saarländische Ministerpräsident über das national wie international bedeutende Thema der nuklearen Sicherheit. Laurent Wauquiez erinnerte an die von Frankreich gegebenen Zusagen für mehr Transparenz und Sicherheit seiner Anlagen.
24 Mai
2011

Treffen der französischen und der deutschen Sozialpartner


(c)Ministère du Travail, de l'Emploi et de la Santé.


Das heutige Treffen, mit dem eine vorangegangene Tagung in dieser Zusammensetzung, die am 11. November 2007 stattgefunden hatte, fortgesetzt wurde, ist Ausdruck des Willens der französischen Präsidentschaft, während des gesamten Prozesses der Vorbereitung des G20-Arbeits- und Beschäftigungsministertreffens, das am 26. und 27. September in Paris stattfinden wird, eine enge Abstimmung zum einen mit Deutschland als dem selbstverständlichen Partner und zum anderen mit den Sozialpartnern zu suchen. Damit wird fortgesetzt, was unter anderem durch die Reise von Xavier Bertrand nach Berlin am 17. März dieses Jahres angestoßen wurde. Dieses Treffen bot auch die Möglichkeit, Erkenntnisse aus der hochrangigen Konferenz über die Stärkung der sozialen Dimension der Globalisierung zu gewinnen, die gestern in Paris stattgefunden hat und durch den Staatspräsidenten eröffnet worden ist.

Alle Teilnehmer, Deutsche wie Franzosen, nutzten die Gelegenheit dieses Treffens, um ihre Unterstützung für die sozialpolitischen Prioritäten des G20-Vorsitzes zum Ausdruck zu bringen, denn es wurde von jedem die Auffassung vertreten, dass es wichtig ist, dass die G20 dauerhaft zur Stärkung der sozialen Dimension der Globalisierung beiträgt.

1) Zur Stärkung des sozialen Schutzes insbesondere durch die Entwicklung des Social Protection Floor kamen alle Teilnehmer, Minister wie Sozialpartner, darin überein, dass die Festlegung der Bestandteile eines solchen, auf die jeweilige Lage der einzelnen Länder ausgerichteten Basissystems der sozialen Sicherung, sowie der Mittel zur Messung der hierbei erreichten Fortschritte ein großer Schritt nach vorn wäre. Allen ist es, wie sie hervorhoben, ein Anliegen, dass sich aus dem Bericht der hochrangigen Arbeitsgruppe unter dem Vorsitz von Frau Bachelet und den Arbeiten der Internationalen Arbeitskonferenz zum Thema des sozialen Schutzes Beiträge ergeben, auf die die G20 sich stützen kann.

2) Zur Verbesserung der strukturellen Beschäftigungspolitiken wurde insbesondere die Bedeutung der Beschäftigung Jugendlicher betont, ein vorrangiges Ziel, das der deutschen und der französischen Regierung gemeinsam ist und das mit den G20-Mitgliedern insgesamt geteilt werden kann. Neben der Verstetigung der Treffen der G20-Beschäftigungsminister erhielt die französische Präsidentschaft auch die Unterstützung aller Sozialpartner sowie Deutschlands für ihre Idee einer eigenen G20-Arbeitsgruppe für das Thema Beschäftigung, in die die Sozialpartner eingebunden werden sollen.

3) Zur Förderung der Einhaltung der sozialen Rechte und der Rechte im Arbeitsleben hob jeder der Teilnehmer die Bedeutung der grundlegenden IAO-Übereinkommen hervor, woran der Staatspräsident gestern auch erinnert hat. Die Sozialpartner haben außerdem bekräftigt, dass es auch ihnen zukommt, sich gemeinsam für dieses Thema der Einhaltung der Rechte im Arbeitsleben einzusetzen.

4) Zur Verbesserung der Kohärenz zwischen den internationalen Organisationen und den Wirtschafts-, Finanz-, Handels- und Entwicklungs- und den Sozialpolitiken hat jede Seite die Notwendigkeit unterstrichen, dass die internationalen Organisationen ihre Politiken und ihre Maßnahmen mehr koordinieren, um die soziale Dimension der Globalisierung besser zu berücksichtigen. Alle waren der Auffassung, dass zu diesem Zweck die IAO im Dialog mit den anderen internationalen Organisationen, insbesondere mit der WTO, zu Recht ihren Platz haben sollte.


(c) Ministère du Travail, de l'Emploi et de la Santé.
Ursula von der Leyen und Xavier Bertrand haben im Kontakt mit den Sozialpartnern vereinbart, demnächst gemeinsame Initiativen vorzustellen, die geeignet sind, diese Prioritäten innerhalb der G20 voranzubringen..

Quelle: BMAS
20 Mai
2011

Das Weimarer Dreieck - gemeinsame Interessen, enge Zusammenarbeit (20. Mai 2011)

Die Rede von Präsident Obama zur Lage in Nahost und der arabischen Welt beschäftigte auch die drei Außenminister in Bydgoszcz. Man war sich einig: Die Rede Obamas zeige, dass die USA wie die Europäer die Umbrüche in der arabischen Welt auch als große Chance auch für den Nahostfriedensprozess begreifen. Der Nahostfriedensprozess sei seinerseits sehr wichtig für den Erfolg der Umbrüche in der arabischen Welt. Diesen Zusammenhang politisch zu nutzen sei jetzt eine entscheidende Aufgabe.

"Wir setzen auf eine Zweistaatenlösung", betonte Westerwelle, es gebe keine Alternative zu einer solchen Lösung auf dem Verhandlungsweg. Das Bekenntnis Obamas zu den Grenzen von 1967 einschließlich der vereinbarten Abweichungen teile er und dies entspreche auch der internationalen Linie.

EU-Nachbarschaftspolitik

Ein weiteres wichtiges Thema des trilateralen Treffens war die Europäische Nachbarschaftspolitik - sowohl bezüglich der östlichen wie auch der südlichen Nachbarn der EU. Sowohl Polen als auch Deutschland hätten eine friedliche Revolution für Freiheit und Demokratie selbst vor nicht allzu langer Zeit erlebt, so Westerwelle, wodurch in den Ländern eine besondere Sympathie und Verantwortung für die Umbrüche in der arabischen Welt herrsche.

"Wir wollen, dass diejenigen, die sich auf den Weg in Richtung Demokratie gemacht haben, auch von der Europäischen Union dabei unterstützt werden", unterstrich der Bundesaußenminister. Dies gelte für die Nachbarn im Süden wie auch im Osten. Und: "Überall wo es Rückschläge gibt, werden wir unsere Stimme erheben." In Syrien, Libyen und Jemen stünde Europa zweifelsfrei an der Seite der Freiheit und der Demokratie.

Belarus

Die gelte auch für Belarus: Die Unterdrückungen, die Repressionen von Oppositionellen sei in keiner Weise akzeptabel. Dies müsse auch mit Sanktionspolitik geahndet werden - mit gezielten Sanktionen, die nicht die Bevölkerung treffen sollen, die aber klar machen, dass man derartige Unterdrückung in unmittelbarer Nachbarschaft der EU nicht tolerieren könne.

Außenminister Westerwelle und sein polnischer Amtskollege Sikorski waren im November 2010 vor den Präsidentschaftswahlen gemeinsam nach Belarus gereist, um auf Präsident Lukaschenko in Richtung freier Wahlen einzuwirken. Dieser habe sich aber gegen die Freiheit und Rechtsstaatlichkeit und für die Gewalt und Unterdrückung entschieden, so Westerwelle.

Stand 20.05.2011
19 Mai
2011

Preisträger des Deutsch-Französischen Journalistenpreises 2011

Die Preisträger des Deutsch-Französischen Journalistenpreises (DFJP) 2011 stehen fest. Am Mittwoch, 18. Mai, haben Juroren aus Deutschland und Frankreich in Paris über die Siegerbeiträge in den verschiedenen Sparten entschieden. Insgesamt werden Preise im Gesamtwert von 28.000 Euro in den Bereichen Fernsehen, Hörfunk, Print und Internet vergeben. Ausgezeichnet werden Beiträge, die zu einem besseren Verständnis zwischen Deutschland und Frankreich beitragen.

Den Fernsehpreis (dotiert mit 6.000 Euro) erhalten Martine Laroche-Joubert und Alexis Jacquet für den Film „Une opérette à Ravensbrück“, der auf France 2 ausgestrahlt wurde. Es ist die bewegende Geschichte der Aufführung einer Operette, die die französische Gefangene Jermaine Tillon im Frauenlager des KZ Ravensbrück komponiert hat. Der Film besticht durch die emotional offene Begegnung der Generationen und durch ihre konsequente filmische Umsetzung. Er wirft einen neuen Blick auf einen Teil der Geschichte, von dem schon fast alles erzählt schien.

Der Hörfunkpreis (6.000 Euro) geht an Martin Durm für „Sinnsuche am Mont Sainte Odile“, gesendet auf SWR 2. Die Reportage überzeugt durch ihre hohe Qualität, ihre Umsetzung und die Gefühle, die sie weckt. Durch die Personifizierung des Berges gelingt es, das geteilte Leid auf beiden Seiten der Grenze darzustellen. Der Odilienberg weckt hüben wie drüben dieselben Erinnerungen an das Flugzeugunglück vor 20 Jahren. Durch die außergewöhnliche Umsetzung gelingt Martin Durm „Kino im Kopf“ im bestem Sinne des Wortes.

In der Kategorie Printmedien (6.000 Euro) erhält den Preis Karin Finkenzeller für ihren Artikel „Die Post bleibt!“, erschienen in der Wochenzeitung „Die Zeit“. Der Artikel behandelt ein wirtschaftliches Thema: die Privatisierung der französischen Post. Aber statt nur nackte Zahlen und Fakten zu liefern, schafft es die Autorin, dieses eigentlich trockene Thema so lebhaft zu schildern, dass man noch Tage nach der Lektüre gerne an die Figuren des Artikels denkt und sich an den Tati-Film „Schützenfest“ erinnert.

Der Internetpreis (6.000 Euro), gestiftet vom Département de la Moselle, wird verliehen an Michel Verrier für das Webangebot „www.michel-verrier.com“. In seiner Presseschau fasst Michel Verrier die aktuelle deutsche Tagespresse zusammen. Zusätzlich behandelt er in seinem Blog wesentliche Themen des aktuellen Zeitgeschehens in Deutschland. Für Französichsprachige ist sein Webangebot eine wertvolle tägliche Informationdienstleistung.

Den Nachwuchspreis (4.000 Euro), gestiftet vom Deutsch-Französischen Jugendwerk, erhält Dorothee Räber für ihren Hörfunkbeitrag „Französische Praktikanten im Sauerland“, gesendet auf WDR 5. Dorothee Räber hat mit ihrer Reportage über Auslandspraktika von Azubis thematisches Neuland betreten. Der interkulturelle Aspekt ist hier besonders gut herausgearbeitet. Neben Aktualität und Informationsgehalt überzeugt der Beitrag vor allem durch seinen hohen Servicecharakter. Die Jury wünscht sich, dass diese Entscheidung eine Signalwirkung für die Zukunft hat, um die Suche nach neuen, aktuellen und originellen Themen zu fördern.

Der Deutsch-Französische Medienpreis 2011 geht – wie bereits bekannt gegeben – an Volker Schlöndorff. Der international renommierte Filmemacher hat sowohl in Deutschland als auch in Frankreich gelebt und durch sein Wirken das Deutschlandbild in Frankreich über Jahrzehnte nachhaltig mitgeprägt. Volker Schlöndorff ist ein Vermittler auf mehreren Ebenen: zwischen Kulturen, zwischen Völkern, zwischen Kunstformen und nicht zuletzt zwischen Generationen, auch durch seine Lehrtätigkeit. Sein Name und Schaffen sind in Frankreich und Deutschland gleichermaßen bekannt und anerkannt.

Die Preisverleihung des Deutsch-Französischen Journalistenpreises findet am Freitag, 24. Juni, 18.00 Uhr, bei Radio France in Paris statt.

Der Saarländische Rundfunk vergibt den Deutsch-Französischen Journalistenpreis seit 1983. Partner sind ARTE, das Département de la Moselle, das Deutsch-Französische Jugendwerk, Deutschlandradio, France Télévisions, Radio France, Radio France Internationale, Le Républicain Lorrain, die Robert Bosch Stiftung, die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck und das ZDF.
18 Mai
2011

Staatsminister Hoyer traf französischen Europaminister Wauqiez (19. Mai 2011)

Die Lage in der Eurozone, die Freiheiten des gemeinsamen Schengenraums und die Umbrüche in der arabischen Welt - dies waren einige der Themen beim Treffen der beiden Beauftragten für die deutsch-französische Zusammenarbeit am19.05.2011 in Berlin. Staatsminister Werner Hoyer und sein französischer Kollege Laurent Wauquiez waren sich einig: Die deutsch-französischen Beziehungen sind das Herzstück Europas.

Die beiden Beauftragten telefonieren praktisch täglich miteinander, um gemeinsame Positionen Frankreichs und Deutschlands für die europäische Politik abzustimmen. Auch regelmäßige persönliche Treffen sind wichtig. Am 19. Mai kam der französische Europaminister und Beauftragte für die deutsch-französischen Beziehungen Laurent Wauquiez erneut nach Berlin, um mit seinem deutschen Kollegen Werner Hoyer vor allem über die Lage in der Eurozone zu diskutieren.

Stabilität für den Euro

Wauquiez unterstrich: "Frankreich und Deutschland setzen sich entschlossen für die gemeinsame Währung ein." Mit Werner Hoyer ist er sich einig: Die Stabilität der Eurozone und die Solidarität mit Staaten wie Griechenland, Irland und Portugal ist auch im Interesse Deutschlands und Frankreichs, deren Exporte zu großen Teilen in die Eurozone gehen. Aber Staaten, die Unterstützung benötigen, müssten auch "weitere Anstrengungen unternehmen".
Es komme nun darauf an, "dem Regelwerk eine Stabilität zu verleihen, die den Euro auch für die Zukunft sturmfest macht", so Hoyer.

Demokratischen Wandel in Nordafrika unterstützen

Ein weiteres Thema der deutsch-französischen Gespräche war der Zustrom von Flüchtlingen im Mittelmeerraum. Dieser "zeigt, dass wir die Umbrüche in Nordafrika aktiv gestalten ... müssen", ist Hoyer überzeugt. Das "Fenster der Gelegenheiten" werde nicht ewig geöffnet sein. Der politische und gesellschaftliche Wandel dort liege zwar in der Hand der Nordafrikaner selbst. Europa müsse aber schnelle wirtschaftliche Unterstützung leisten, damit die Chance auf Veränderung nicht verpasst werde. Vor allem müssten diejenigen, die den "Prozess der Befreiung und des Strebens nach Würde, Beteiligung und Demokratie" in Gang gesetzt haben, eine faire Chance auch bei Wahlen haben.

Von der Presse zur anstehenden Neubesetzung des Direktorenpostens beim Internationalen Währungsfonds befragt, bekräftigte Wauquiez: "Europa soll weiterhin die entscheidende Rolle im IWF spielen". Europa sei nicht nur der größte Beitragszahler im IWF, sondern auch die Region, in der der IWF im Moment die größten Herausforderungen habe. Die Schwellenländer sollten mehr Raum bekommen. Aber: "In diesem Moment soll Europa für eine europäische Kandidatur plädieren."

Europaminister Wauquiez führte bei seinem Besuch in Berlin auch Gespräche mit mit deutschen Bundestagsabgeordneten und im Bundeskanzleramt. Am 24. Mai reist er erneut nach Deutschland, um erstmals an einer Kabinettssitzung der saarländischen Landesregierung in Saarbrücken teilzunehmen.
14 April
2011

Gemeinsame Ziele deutsch-französischer Politik (14. April 2011)


Frankreich und Deutschland - für Guido Westerwelle "ganz besondere, ganz enge Partner", die "gemeinsam der europäischen Einigung sehr viele Impulse gegeben haben". Gemeinsam mit Alain Juppé wolle man dafür sorgen, dass dies auch in Zukunft so sein werde. Dass es bei so einer engen Partnerschaft auch Meinungsunterschiede geben könne, sei klar. "Entscheidend ist aber, dass man in solchen Lagen konstruktiv, freundschaftlich und vertrauensvoll diese Diskussionen führt", bekräftigte der Bundesaußenminister.


Auch der französische Außenminister Alain Juppé betonte die Qualität des bilateralen Verhältnisses und dessen Bedeutung für die Zukunft der EU. Diese könne nur vorankommen, "wenn Deutschland und Frankreich Hand in Hand arbeiten". Man habe beschlossen, sich wenn möglich jeden Monat zu treffen - sei es in Berlin, Paris oder Brüssel.

Das Treffen diente so auch dem Austausch über mögliche gemeinsame europäische Initiativen, zum Beispiel für den mittelfristigen Finanzrahmen der Europäischen Union. Hier sei man der gemeinsame Auffassung, dass eine finanzpolitische Disziplin notwendig sei, betonte der deutsche Außenminister. Auch die Gemeinsame Agrarpolitik, die Fortentwicklung der Gemeinsamen Sicherheits-und Verteidigungspolitik (GSVP) der EU und die strategische Rolle der Türkei standen auf der Tagesordnung.

Die südliche Partnerschaft der EU Zurück zum Inhaltsverzeichnis

Ein auch für die Zukunft Europas ganz entscheidendes Thema, so Westerwelle, ist die Demokratisierung und Stabilisierung der südlichen Nachbarn der EU. Frankreich und Deutschland arbeiteten gemeinsam an der Neuausrichtung der Europäischen Nachbarschaftspolitik. "Wir wollen, dass die EU eine aktive und unterstützende Rolle bei der Förderung des demokratischen Wandels spielt".

Europa müsse seinen Beitrag leisten, dass die Freiheitsrevolutionen auch erfolgreich sein könnten. Dies werde nur gelingen, wenn es auch wirtschaftliche Fortschritte für die Menschen gibt und sich die Lebenschancen der Menschen auch wirklich verbesserten. "Die Menschen müssen spüren, dass es sich lohnt, auf bessere Lebenschancen im eigenen Land zu setzen", ist der deutsche Außenminister überzeugt.

Libyen Zurück zum Inhaltsverzeichnis

Beide Außenminister zeigten sich einig, dass in Libyen am Ende keine militärische, sondern eine politische Lösung stehen werde. "Wir fordern einen sofortigen Waffenstillstand. Und selbstverständlich wird es eine gute, eine freiheitliche und sichere Zukunft für Libyen nur ohne den libyschen Diktator Gaddafi geben", unterstrich Westerwelle.

Man habe absolut das gleiche Ziel in Libyen, so Juppé: Dass das libysche Volk die Möglichkeit bekomme, die demokratischen Freiheiten zu genießen, die es anstrebe. Unterschiedliche Auffassungen habe es nur gegeben, was den Einsatz der Mittel betrifft, um dieses gemeinsame Ziel zu erreichen.

Westerwelle begrüßte, dass es gelungen sei, eine umfassende Sanktionspolitik - faktisch ein Öl- und Gasembargo - gegen das Gaddafi-Regime durchzusetzen. Deutschland und Frankreich hätten dies gemeinsam vorangebracht. Zudem übernehme die EU im humanitären Bereich Verantwortung für Libyen. Mit Hilfsleistungen von über 90 Millionen Euro geben die EU-Staaten mehr als jeder andere Akteur, um den Menschen in Libyen beizustehen. Auch Deutschland habe dabei großes finanzielles Engagement gezeigt, so Westerwelle.

Auftakt des NATO-Außenministertreffens Zurück zum Inhaltsverzeichnis

Im Anschluss an das Gespräch nehmen beide Außenminister am NATO-Treffen mit ihren Amtskollegen teil. Die lange Tagesordnung am 14. und 15. April befasst sich nicht nur mit Nordafrika und Libyen, sondern beispielsweise auch mit der Situation in Afghanistan und dem bevorstehenden Beginn der Übergabe der Sicherheitsverantwortung, der Kooperation mit wichtigen Partnern wie Russland sowie der Umsetzung des neuen strategischen Konzepts der NATO. 60 Delegationen mit etwa 800 Teilnehmern sind in Berlin zu Gast.
25 März
2011

Volker Schlöndorff erhält den Deutsch-Französischen Medienpreis 2011

25.03.2011

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Volker Schlöndorff (c) dpa/pa


Der Geschäftsführer des Deutsch-Französischen Journalistenpreises und stellvertretende SR-Intendant Dr. Hans-Günther Brüske würdigt die großen und nachhaltigen Verdienste des Regisseurs um die deutsch-französische Verständigung: "Volker Schlöndorff ist ein Vermittler auf mehreren Ebenen: zwischen Kulturen, zwischen Völkern, zwischen Kunstformen und nicht zuletzt zwischen Generationen, auch durch seine Lehrtätigkeit. Sein Name und Schaffen sind in Frankreich und Deutschland gleichermaßen bekannt und anerkannt."

Der international renommierte Filmemacher hat sowohl in Deutschland als auch in Frankreich gelebt und durch sein Wirken das Deutschlandbild in Frankreich über Jahrzehnte und nachhaltig mitgeprägt. Seine cineastische Karriere begann er in Paris als Assistent von Alain Resnais, Jean-Pierre Melville und Louis Malle. Als Regisseur machte er sich vor allem durch die Verfilmung von Werken der Weltliteratur einen Namen: unter anderem "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" (Böll), "Der Fangschuss" (Yourcenar), "Die Blechtrommel" (Grass), "Eine Liebe von Swann" (Proust), "Homo Faber" (Frisch), "Tod eines Handlungsreisenden" (Miller), die er in eine ganz eigene Bildsprache umsetzte. Für "Die Blechtrommel" erhielt Schlöndorff 1979 den Oscar und die Goldene Palme in Cannes.
14 März
2011

Neuer französischer Botschafter Maurice Gourdault-Montagne überreicht Beglaubigungsschreiben an Bundespräsident Christian Wulff

14.03.2011
Der neue französische Botschafter in Deutschland Maurice Gourdault-Montagne hat am 14.3.2011 im Bundespräsidialamt sein Beglaubigungsschreiben an Bundespräsident Christian Wulff überreicht.

Maurice Gourdault-Montagne, der die Nachfolge von Botschafter Bernard de Montferrand antritt, war bisher der Botschafter Frankreichs in London. Der Deutsch sprechende Diplomat war schon zwischen 1988 und 1991 als Botschaftsrat an der damaligen Vertretung Frankreichs in Bonn tätig.