Preisträger des Adam-Mickiewicz-Preises für Verdienste um die deutsch-französisch-polnische Zusammenarbeit in Europa wurden in diesem Jahr der Freistaat Thüringen, die Wojewodschaft Malopolska und die Region Picardie. Hiermit sollte exemplarisch die wachsende Bedeutung der trilateralen Zusammenarbeit zwischen den 16 deutschen Bundesländern einerseits und den 16 polnischen Woiwodschaften sowie den französischen Regionen andererseits gewürdigt werden.
Am Dienstag (24.08.2010) trafen Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und der französische Haushaltsminister François Baroin in Berlin zu einer Unterredung zusammen.
Das Treffen dient wie die jüngsten Treffen zwischen Schäuble und der französischen Wirtschaftsministerin Lagarde einer engeren Abstimmung der Wirtschaftspolitik beider Länder, wie sie in der deutsch-französischen Agenda 2020 auf dem Ministerrat im Februar beschlossen wurde.
Am Mittwoch (21.07.10) nahm Minister Schäuble als erster ausländischer Minister an einer Kabinettssitzung der französischen Regierung teil. In einer gemeinsamen Erklärung bekräftigen die beiden Staaten, detaillierte Vorschläge für die Arbeit der Van Rompuy Arbeitsgruppe vorzulegen.
Bundesaußenminister Guido Westerwelle und sein französischer Amtskollege Bernard Kouchner haben sich mit einem gemeinsamen Besuch in Kirgisistan ein Bild von der Situation in dem zentralasiatischen Land nach den Unruhen vom vergangenen Juni gemacht. In Bischkek trafen sie Präsidentin Rosa Otunbajewa. Zuvor hatten sie sich in Osch über die Lage der Bevölkerung und die Wiederaufbaubemühungen im südkirgisischen Krisengebiet informiert.
Mit einem Besuch in Paris hat Bundespräsident Christian Wulff am Mittwoch (7. Juli) den ersten Tag seiner ersten Auslandsreise beendet. Wulff wurde am späten Nachmittag im Élyséepalast vom französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy empfangen.
Das erste Treffen der Außenminister des Weimarer Dreiecks mit ihrem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow ist mit einem konkreten Ergebnis zu Ende gegangen: Alle vier sprachen sich für einen vereinfachten Grenzverkehr für die Menschen im Gebiet zwischen Polen, Litauen und der russischen Exklave Kaliningrad aus. Daneben standen Afghanistan, der Transnistrien-Konflikt sowie die Situation in Kirgisistan auf der Tagesordnung.
In ihrer Eigenschaft als Beauftragte für die deutsch-französische Zusammenarbeit reisten Staatsminister im Auswärtigen Amt, Dr. Werner Hoyer, und sein französischer Kollege, Staatssekretär Pierre Lellouche, am Donnerstag und Freitag (24./25.06.) zu Gesprächen nach Griechenland.
Seit unserem ersten Treffen in Washington im Jahr 2008 haben wir bei der Umsetzung der Reformagenda zur Finanzmarktregulierung solide Fortschritte gemacht. Unsere Arbeit ist jedoch noch nicht beendet. Die jüngsten Turbulenzen auf den Finanzmärkten haben gezeigt, dass noch mehr getan werden muss, um finanzielle Stabilität zu gewährleisten. Bei der Umsetzung unserer vereinbarten Agenda müssen wir die bestehende Dynamik aufrechterhalten und die neuen Herausforderungen auf koordinierte Weise angehen.
Am 18. Juni 1940 rief General de Gaulle die französische Bevölkerung auf, sich gegen die deutsche Besatzungsmacht und die Vichy-Regierung im Zweiten Weltkrieg zu erheben. Anlässlich des 70. Jahrestags dieses Aufrufs sprachen die Beauftragen für die deutsch-französischen Beziehungen Deutschlands und Frankreichs Pierre Lellouche und Werner Hoyer mit dem Deutschlandfunk über das deutsch-französische Verhältnis heute.
Der Staatsminister im Auswärtigen Amt und Beauftragte der Bundesregierung für die Deutsch-Französische Zusammenarbeit, Dr. Werner Hoyer, reist am morgigen Dienstag (15.06.) zu Gesprächen nach Paris. Er trifft dort mit Europa-Staatsekretär Pierre Lellouche zusammen und wird an einer gemeinsamen Anhörung der EU-Ausschüsse von Nationalversammlung und Senat zu aktuellen europapolitischen Themen teilnehmen.